18. mai 2002, made in berlin, lagerhalle brück
na
da hätten wir doch fast eine schicke party verpasst. nachdem
wir brück bisher ausgelassen hatten, weil uns der housefloor
gefehlt hat, ist es diesmal doch gelungen die spacelounge
crew nach brandenburg zu ziehen. nicht zuletzt wegen der
vielen bejahenden statements über die location.
die
ersten sets waren uns mal wieder zu früh angesetzt, so
dass die veranstaltung in vollem gange war als wir eintrafen.
im technofloor hatte s-tek die leute richtig aufgeheizt.
die stimmung war berauschend. und trotzdem mir die musik
normalerweise zu weich gewesen wäre, fand ich meinen platz
im tanzbereich des floors. und als langsam nebel von unten
heraufzog, war das ambiente vollkommen.
nach
einiger zeit wurde ich dann in den housefloor gezogen.
der war noch fast leer. sollte sich aber bald mit vielen
partypeople füllen, die ein gutes set von jauche zu hören
bekamen. sein "love is in the air" durfte nicht fehlen,
und ist wohl auch der bessere remix. der deepe sound wurde
auch von den anderen djs aufgegriffen. und die deko? beeindruckend
was man mit jeder menge stoff, licht und diskokugeln machen
kann und auch ein beweiß dafür, dass ein housefloor angenehm
hell sein kann. die rutschbahn in der mitte des floors
war ein highlight, auf der sich die gemeinschaft glühende
sohlen holte.
doch
wo licht ist, ist auch schatten. so musste ich mir in
der sitzecke des technofloors die eine oder andere "früher-war-alles-besser-predigt"
anhören: "bei der verwandlung von techno zur massenkultur
ist ein teil des spaßes auf den partys verloren gegangen".
na ja, es gibt noch genügend undergroundpartys, die es
zu besuchen lohnt. soll doch jeder machen was er will…
zurück
zur party. die war jetzt schon zu kochi gekommen, immer
wieder wohltuend. harte maschinensounds und unterschwelliges
mixing haben mich überzeugt. bei ihm weiß man nie was
kommt. der restliche technobrei (ganze 4x woody) war gut
nicht erstklassig. ich bin zwar immer gut hängen geblieben
und hab auch eine ganze menge energie dagelassen, aber
herausgeragt hat nix. durch die heilsame hurrastimmung
der angereisten zuhörer, wurde "made in berlin" allerdings
zu einem ausflug, an den wir uns gern erinnern.