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sonne,
mond, sterne ist es in diesem jahr wieder gelungen den hohen
ansprüchen, die nach den vergangenen erfolgen an das
festival gestellt wurden, zu entsprechen. das line up war
abwechslungsreich und bestückt mit internationalen raritäten
wie moloko und richie hawtin, vielen deutschlandweit bekannten
top acts wie chris liebing und monika kruse sowie den helden
der größten städte des landes wie der dresdner
gunjah oder die märtini brös. aus berlin. das sonne,
mond, sterne festival 2003 verwandelte das gelände am
ufer der bleilochtalsperre in saalburg für drei heiße
augusttage in eine welt, in der der beat den schlag der zeit
bestimmt.
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um 18 uhr wurden am freitag in den drei clubzelten, dem main
circus und den beiden bühnen die boxen aufgedreht. auf
der hauptbühne leiteten mit sergej auto, console und kosheen
drei live acts das party-wochenende ein, bevor junkie xl ab
mitternacht ein vocal-lastiges, durch viele pausen romantisch
wirkendes set ablieferte, das er durch ausufernde gesten und
lautes mitsingen der textpassagen unterstützte.
zur
selben zeit erschütterte eine unentwegt lächelnde
monika kruse das große zirkuszelt. es war bereits seit
einbruch der dunkelheit immer voller geworden und jetzt brachen
zu den höhepunkten von monikas treibendem set jubelstürme
los. ab drei uhr ließ chris liebing im main circus die
beats regelrecht auf die menge hinabstürzen. sven väth
zeigte auf der main stage seinen typisch verspielten techno
und heizte der menge zusätzlich durch wilde handbewegungen
ein. im anschluss war timo maas dran, der ein sehr minimales
set brachte während aus der beatbox mit funk-elementen
geschmückte jazzsounds schallten. |
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miss
kittin währenddessen begann im groove clubzelt um drei
mit einem funkigen remix von "get freaky" und wurde
später minimaler. nach dem knarzigen live act t.raumschmiere
spielte dj t. dort am frühen morgen eher flächige,
explosive sounds. bei ihm begann jeder neue titel mit einer
art vorspiel, hob die spannung bis die fetten beats eindrucksvoll
einsetzten.
ab zehn uhr morgens schipperte den ganzen samstag das freshboat
über den plumbumsee. dort gab es feinsten house in all
seinen variationen unter anderem von derrick porter, tyree cooper
und hubee held. die stimmung und der blick auf das festivalgelände
vom wasser aus waren geradezu elektrisierend. viele festival-besucher
nutzten den see um sich tagsüber von der gleißenden
hitze abzukühlen. |
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schon
um halb neun begannen international pony am samstag abend auf
der main stage das hand-in-hand der hochkaräter. moloko
waren mit sicherheit der am heißesten erwarteste act dieses
jahres. um halb eins sollten die briten spielen, doch ihr auftritt
verzögerte sich um mehr als eine halbe stunde. dann tönten
die ersten sounds aus den boxen und spannten einen großen
bogen bis endlich die süße, klare stimme von frontfrau
roisin murphy erklang. die vergleichsweise langsamen tracks
von moloko trafen nicht den nerv aller. der menge, die geblieben
war, bescherte der frische mix von "the time is now"
ein highlight dieser nacht.
danach war plastikman richie hawtin an der reihe, der von lautem
jubeln empfangen wurde. er brachte ein ziemlich strukturiertes
set, das einige tracks mit latin vocals enthielt, die besonders
rockten. im main circus war derweil bad boy bill zu gange. sein
techhouse hatte einen rollenden bass, treibendes schlagzeug
und sorgte mit klavierakkorden von 70-er-jahre-platten und aufgepeppten
sounds für euphorie auf der tanzfläche. in diesem
jahr hatte westbam die ehre, die ersten sonnenstrahlen auf der
hauptbühne mit seinem off-beat-reichen, tiefbassigen electro-sounds
zu begrüßen. |
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auch
in den clubzelten gab es musik vom feinsten. ab 22.30 uhr zeigten
dead metropolis alias racoon & angeldus feat. mc phowa im
broken beats-floor eine rap show zu schnellem breakbeat. die
menge auf dem floor hüpfte wild herum. die sound-effekte,
bei denen die musik mal von rechts und mal von links zu kommen
schien, begeisterten sie zusätzlich. im clubzelt der labels
freude am tanzen und kompakt groovten von zwei bis fünf
die wighnomy brothers mit ihrem beatlastigen house, dessen electro-bässe
besonders kitzelten. ab vier spielten metro area im intro/ladomat-zelt
und präsentierten ihren mix aus house und techno. er war
gespickt mit verzerrten vocoder-sounds und übersteuerten
old-skool-elementen und stach damit aus dem restlichen programm
heraus.
anregend war die liebevolle deko in den clubzelten. im therapiezentrum/unruhige
nächte zelt erfreuten leuchtende schmetterlinge die gäste
und der chillout floor vom club muna in bad klosterlausnitz
bot einen tollen ausblick auf den see an der bleilochtalsperre.
lobenswert ist die organisation, da es kaum verzögerungen
im ablauf gab. in erinnerung wird auch der anblick der wie nach
einem vulkanausbruch unter staub versunkenen autos auf dem riesigen
parkplatz bleiben. |
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alex
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