den vierten geburtstag des subsoil in halberstadt haben die macher und gäste des kultigen höhlen-clubs am 24. juli 2004 lautstark gefeiert. mit dabei miles dyson, marco bailey und etwa milk&sugar. die spacelounge crew gehörte ab drei zur feiermeute.
gegen halb vier beknatterte dann marco bailey den technofloor. der belgier – seit 48 stunden non stopp auf den beinen – sorgte nach ein paar minuten für die nötige dimmung des lichterhimmels. den tanzwütigen gefiel dies und so bedankten sie sich mit einem zweieinhalb stündigen wilden mitgehopse zu seinen außerordentlich schnellen beats.
im housefloor standen an diesem abend gleich zwei highlights auf dem programm. in der primetime von eins bis fünf beschallten die hit-produzenten milk&sugar den floor. nicht im ping pong, sondern nacheinander ließen mike milk und steve sugar die platten kreisen. mit im gepäck: eine auswahl ihrer bisherigen veröffentlichungen auf dem notebook, die sie via final scratch präsentierten.
dem abend die krone auf setze dann plasmapool-labelhead miles dyson. eigens vom bodensee angereist, begleitete er die partypeople bis in den morgen und sorgte mit seiner mischung aus fetten eigenproduktionen, neuen houseknallern und altbewährten hits immer wieder für bewegung.
gegen acht übernahmen da boogie boys die teller und hielten die verbliebenen mit einer reihe bekannter discoknaller im moonbootica-style bei laune und auf den beinen.
um in den electrofloor zu gelangen, musste man den technofloor passieren. viele tanzwütige blieben dabei wohl wie fliegen an den süßen beats von bailey und co. hängen, weshalb es sich dort nicht so richtig füllte.
fazit: die zahlreichen gäste haben sich in dem großen verwinkelten club gut verteilt, es war voll, aber nicht überfüllt. da die main acts drei stunden gespielt haben, konnten sich die clubbesucher ein differenziertes bild der künstler machen, ohne etwas zu verpassen.
das hat spaß gemacht, subsoiler.
auf die nächsten vier jahre…