16. oktober 2004 :: 'backstage berlin' :: club maria
 

'backstage berlin'-party - maria am ufer berlin

am samstag, den 16. oktober 2004, gastierte im maria die bekannte 'backstage berlin'-partyreihe zum ersten mal nach ihrer sommerpause. die maria befindet sich unterhalb vom ostbahnhof gelegen, am ufer der spree. schon beim betreten der location wird man angenehm im rustikal gehaltenen foyer aufgenommen und man merkt, dass sich der club sehr darum bemüht, vom freundlichen „herzlich willkommen“ bis hin zum „schönen sonntagmorgen noch!“ einen familiären schoß zu bilden.

 

 
beim durchgehen der schleuse (die das eingangsfoyer von den tanzfluren, bartheken und chill-out-zonen trennt) gelangt man dann in das herzstück der maria, die lange bartheke geradezu, einzelne chilli-zones zur linken und die größte zur rechten. mit einem frisch gezogenen drink geht es dann rechts an der theke vorbei, rauf auf den großen dancefloor. auf diesem wird man durch optisch gut installierte leinwände mitten im saal, hinterm dj und an den wänden visuell in den einklang gebracht mit dem schmooven elektrosound von lasse lovelace.
 
 
als sich nun auch das publikum langsam dennoch sicher einfindet, steigt auch deutlich der stimmungspegel und es polarisiert sich allmählich eine tanzwut direkt vor dem dj. ihn beerbt lars sommerfeld und weiß sein erbe mit seiner live-darbietung erneut auf die nächste stufe der tanzskala zu stellen.
in dem zweiten, kleinen 'tanzsaal' der maria, liefern derweil cambis, maringo und bürger p. mit weiblicher unterstützung von annejoy & la nina einen schönen tanzbaren housesound ab.
 
 
es folgen die wohl heißesten act’s des abends im main-floor mit kid alex, der deutlich den „ansturm-drang-preis“ des abends gewinnt. das publikum weiß sich jedoch zu vertragen, wie sie wohl am besten den wenigen platz nutzen wollen, während „da kid“ seine qualität ohne zweifel unter beweis stellt...und anschließend, ließ woody wohl auch dem letzten in der hintersten ecke keinen zweifel mehr, dass hier jeder auf seine kosten kommt und einen platz in der manege verdient. mit fetten house-, break- und elektrobeats weiß er einen draufzusetzen und lässt die anwesenden lange zögern, bis sie sich dann doch irgendwann mit dem gedanken anfreunden können, der sonne und dem tag tribut zu zollen.
auf dem weg hinaus, sieht man glückliche gesichter, die einem das gefühl der zufriedenheit vermitteln und sich wohl auch nach einem gemütlichen bett sehnen!


-peace, love and harmony-
lenny