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tresor/globus 14. april 2005 – noch 3 tage!
am vergangenen donnerstag, dem 14. april 2005, fand in unserem allseits geliebten tresor eine der letzten partys statt.
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der countdown war schon fast heruntergezählt und so beschlossen wir zur vor-vorletzten party in den altehrwürdigen gemäuern zu pilgern. um goodbye zu sagen vor dem abriss. dafür hatte ich mir extra frei genommen und da war ich scheinbar nicht die einzige. als wir an diesem donnerstag abend gegen halb zwölf den eingang durchquerten, war der club dabei sich kontinuierlich zu füllen. kaum eine stunde später platzte er fast aus allen nähten. typisch tresor eben.
auch typisch wieder das publikum, ein bunter mix aus den verschiedensten nationalitäten und gesellschaftsgruppen – studenten, partytouristen, „berlin-mitte-typen“. gerade das ist es auch was den tresor über die jahre hinweg so einzigartig gemacht hat: ein friedliches miteinander der unterschiedlichsten leute. klingt abgedroschen, is aber so. ;-) |
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dementsprechend familiär und freundlich war auch dieses mal wieder die atmosphäre. aber wie sollte es auch anders sein, wo doch das line-up jeden besucher zufrieden stimmen konnte: oben im globus gaben sich sex in dallas, mitte karaoke, mr. freeze, litwinenko, der kleine lärm und der unglaubliche john acquaviva die ehre. dessen erscheinen hinter den decks löste sogar beifallsstürme aus!
die tunes der djs hier oben waren wunderbar groovig. sie spielten vorwiegend electro und deep house mit funky vocal einlagen. die sounds waren schön frisch und trotzdem auch irgendwie hypnotisch und so blieb den leuten gar nichts anderes übrig als wie besessen zu tanzen. auch ich konnte gar nicht genug bekommen. |
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natürlich war auch der keller wieder ein knaller. es ist für mich jedes mal so eine art tiefenrausch, wenn ich zum ersten mal am abend die treppe hinuntersteige. die dumpfe musik wird mit jedem schritt klarer, die bässe immer heftiger und ich kämpfe mich so langsam durch die menschenmenge hindurch. und dann stehe ich mitten im epizentrum der musik, die hier so intensiv ist, dass ich sie nicht nur über die ohren sondern mit dem ganzen körper wahrnehme. wahnsinns gefühl, als stände man in einer box, woah! |
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| diesmal hatten es sich hier gary martin, oscar mulero, angel molina und christian wünsch zur aufgabe gemacht, dieses (tiefen)rauschgefühl bei den leuten hervorzurufen und zu erhalten, was ihnen über alle maße gelang. hier gab es treibenden, schnellen techno auf die ohren und man stand in einem gewitter aus bass, stroboskop und nebel. die leute gaben alles und begleiteten die musik mit geschrei und händeklatschen. |
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auch die kleine tunabar soll nicht unerwähnt bleiben. marcel fritz spielte hier electro- und house-klassiker, das publikum war beglückt und ich fand kaum platz zu tanzen.
insgesamt also wieder ein richtig beglückender tresor-besuch mit super netten leuten, hammer musik und geiler stimmung.
schade, dass es jetzt vorbei ist mit dem club aber lassen wir uns von dem motto leiten, das überall im tresor auf flyern und wänden zu lesen war: „its not over!“. und seien wir gespannt auf baldige partys der tresor-crew.
r.i.p. tresor. |
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von ulrike donath |
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