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| housefloor.de: |
wie seid ihr auf den namen “tube-tech” gekommen? |
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muno: |
da wir bei unseren musik-produktionen immer noch gerne mit alten röhrengeräten arbeiten, die machen einen besonders warmen klang bei der endabmischung, haben wir „tube“ für röhren und „tech“ für techno miteinander verbunden.
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udo: |
somit entstand unser band-kürzel „tt“. daraus haben wir ein cooles logo entwickelt. sieht aus wie ein amboss oder stierkopf und passt genau zur musik. |
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| housefloor.de: |
eure erste hitsingle “the end” war ja die closinghymne eures clubs „palazzo“ (einer der größten und bekanntesten technoclubs in deutschland). seit ihr jetzt nur musiker oder auch weiter als veranstalter aktiv?
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udo: |
ich brauche abwechslung. nur im studio sitzen wäre mir auf dauer zu langweilig. das organisieren von veranstaltungen, ob open air oder clubevent, ist nervenaufreibend und macht trotzdem spaß. für 2005 sind ja schon einige sachen in planung. das palazzo-winter-festival am 26. februar mit dj rush im ypsilon in idar-oberstein. die neue partyreihe im frankfurter u60311 und etwa unser highlight für 2005: die palazzo-airbase mit pet duo, gayle san und vielen mehr... wenn das alles vorbei ist, gibt’s nichts schöneres als wieder im studio zu sitzen, musik zu machen und so fängt der kreis von vorne an.
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muno: |
mir macht beides viel spaß, allerdings haben wir dadurch auch einen zwölf bis fünfzehn stunden tag. |
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| housefloor.de: |
kommen wir zum album “raw”. was erwartet uns? noch weitere cover-versionen wie “the end” oder „riders on the storm”?
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muno: |
auf dem album gibt es nur noch eine coverversion vom klassiker „cocaine“, alle anderen songs sind von uns selbst komponiert und getextet. besonders stolz sind wir auf „kiss in the storm“, unsere neue single die wir wahrscheinlich im märz 2005 mit video veröffentlichen werden.
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udo: |
neben dem typischen „techno-gitarren-sound“, den tube-tech ja geprägt haben, gibts eine menge neuer sachen. clubbige instrumental-tracks, melancholische düstere songs, neue remixe, langsame titel mit schrägen sounds. wir haben uns vielseitig inspirieren lassen und alles auf dem album „raw“ vereint. als co-producer stand uns wieder eric sneo beiseite, der übrigens sein neues album im märz bei monika kruses label terminal m veröffentlicht. |
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denton: |
für mich bot sich bei den neuen tracks die chance meine vocals sehr vielseitig einzusetzen. ob verzerrte shouts oder coole flüsterparts - alles ist drin, natürlich bleiben die melodischen vocals im klassischen „the end“ - feeling. |
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| housefloor.de: |
viele leute reden immer noch von eurem spektakulären auftritt bei der nature one. was erwartet uns 2005 live?
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muno: |
ja, das war schon ein geiles feeling, als auf der „nature“ die 10.000 leute „the end“ mitgesungen haben.
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udo: |
wir wollen 2005 unser live-programm umstellen und viele neue tracks in die show einbauen. das ganze wird dann härter und schneller. im ersten halbjahr starten wir die „raw“ albumtour durch europa, im märz geht’s wahrscheinlich nach südamerika. brasilien hat die schönsten frauen und verrücktesten leute. kann ich jedem empfehlen. |
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denton: |
ich werde bei den neuen tracks live definitiv mehr freie vocalparts, adlibs, loops etc. einbauen. dank neuem equipment kann ich mehr improvisieren und mich auf die stimmung im publikum einstellen. so ist jeder tt-gig immer was neues, was ja auch einen typischen live-gig auszeichnet. |
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| housefloor.de: |
was ist nach eurer meinung das erfolgsrezept von tube-tech?
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udo: |
wir haben einen neuen sound geschaffen. knallharte pumpende beats werden mit einem sehr musikalischen sample unterlegt. so entstehen auch die aufnahmen in unserem studio. wir nehmen dentons stimme mit echten gitarren und begleitinstrumenten wie piano, flächen oder ähnlichem auf dem computer auf. das ganze wird ohne beat abgesampelt und mit effekten bearbeitet. dann wieder in das rhythmus-gerüst eingebaut und ausgefeilt.
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muno: |
ich glaube auch, dass es der altersunterschied in unserer band ist, der zu den verschiedenen facetten in unseren produktionen führt. wir liegen alle fast zehn jahre auseinander und jeder ist mit einer anderen musikgeneration aufgewachsen. |
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denton: |
für mich als der „neue“ ist die freie art wie ein track entsteht entscheidend. da gibt’s kein „das verkauft sich nicht“ oder „das ist zu krass“, wenn der track gut ist, wird er gemacht. die relaxte atmosphäre im studio und eine knallharte professionelle produktion geben dem ganzen dann den letzten schliff. |
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|
| weitere infos direkt bei tube-tech. |
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"riders on the storm" review |
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