housefloor hakt nach bei... :: chris hope




•• chris hope ••
battle kingz

housefloor.de: warum fasziniert dich gerade elektronische musik und nicht irgendeine andere richtung?
chris hope: so richtig erklären kann ich das auch nicht, warum gerade diese richtung. was ich aber definitiv sagen kann ist, was die musik bei mir auswirkt: es ist leidenschaft, gute laune oder auch andere glücksgefühle. es ist eine art faszination, die man in worte nur schwer fassen kann.
housefloor.de: wie baust du deine dj-sets auf? reagierst du beim plattendrehen auf die vibrations der partycrowd oder ist dein set weitestgehend vorstrukturiert? warum?
chris hope:

ich habe nie ein vorstrukturiertes set. ich habe einige intro-platten, die ich gerne auflege – ich liebe intros. allgemein lege ich das auf, wozu ich lust habe und was die crowd mag. man merkt eigentlich sehr schnell, wie sie auf welche platten reagiert.

housefloor.de:

wie sehr gehst du mit technischen neuerungen um? denkst du, dass sich auf lange sicht das auflegen mit cds oder gar das pc-mixing durchsetzen werden?
was präferierst du selbst?

chris hope: ich bin den neuen technische sachen, wie final scratch sehr aufgeschlossen – stillstand ist der tod. ich selber lege mit laptop auf und werde sogar das mixen mit herkömmlichen plattentellern vermindern, denn es gibt so viele neue technische errungenschaften, dass das alles überflüssig wird und ich dem ganzen so meine persönliche handschrift aufdrücken kann.
 
housefloor.de: hast du auch nach jahren des auflegens noch das gefühl, dass sich deine mixing skills verbessern? wenn ja, wodurch?
chris hope: ja klar habe ich das - man lernt immer und überall dazu. sei es beim mixen, produzieren oder im privaten bereich.
 
housefloor.de:

welches ist für dich das highlight im elektronischen festival-kalender und wieso?

chris hope:

besonders im vergangenen jahr habe ich das awakenings festival in holland und das projekt festival in belgien in erinnerung. die festivals sind der hammer und ich kann nur jedem musikfan aus deutschland empfehlen mal in unsere nachbarländer vorbei zu schauen.

 
housefloor.de: in welchem zusammenhang steht die techno/house szene nach deiner einschätzung mit drogen?
chris hope: ich denke schon, dass ein zusammenhang besteht, aber das ist eine sehr indivuelle sache. in welchem maße jemand drogen zu sich nimmt, ist ganz ihm überlassen. ich für mich kann sagen, dass ich in bezug auf drogen keinerlei erfahrungen habe und auch nicht machen möchte.
 
housefloor.de:

was ist immer in deinem kühlschrank zu finden?

chris hope: hahaha... da fragst du mich genau das richtige. leider meistens nichts, aber dafür habe ich in meiner näheren umgebung einen leckeren thai, türken oder japaner – dort ist der kühlschrank beziehungsweise die speisekarte immer voll.
 
housefloor.de:

was machst du als erstes, wenn du nach hause kommst?

chris hope:

laptop anschalten und online gehen. ich liebe das internet und finde es toll, was man damit alles machen kann.

   
housefloor.de:

welche tendenzen siehst du in der elektronischen musikszene?

chris hope:

was ich in den zurückliegenden jahren beobachtet habe ist, dass zwei musikrichtungen sehr popular geworden sind. zum einen ist es hardtechno und zum anderen minimal. und ich bin gespannt, wie sich die nächsten zwei jahre weiterentwickeln.

   
 
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