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housefloor
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warum fasziniert dich gerade elektronische musik und nicht irgendeine andere richtung? |
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dirk dreyer: |
ich bin in den achtzigern mit depeche mode und den pet shop boys aufgewachsen. über italo disco und ebm kam ich früh zu house. ich mochte schon immer körperbetonte emotionale musik. |
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housefloor
webmag: |
wie baust du deine dj-sets auf? reagierst du beim plattendrehen auf die vibrations der partycrowd oder ist dein set weitestgehend vorstrukturiert? warum? |
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dirk dreyer: |
in der ersten halben stunde probier' ich aus, was geht. ich versuch so simpel und minimal wie möglich anzufangen - wenn ich glück hab, steigt das publikum sofort drauf ein. wenn nicht, wird halt die gröbere kelle ausgepackt. am schönsten ist es in einem laden, den man kennt, von beginn an zu spielen, da hat man die meisten möglichkeiten. |
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housefloor
webmag: |
wie sehr gehst du mit technischen neuerungen um? denkst du, dass sich auf lange sicht das auflegen mit cds oder gar das pc-mixing durchsetzen werden?
was präferierst du selbst? |
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dirk dreyer: |
wenn man nicht spielen will, was alle spielen, muss man wohl oder übel auch mit den alterativen zur 12" umgehen können. exklusive unreleased tracks gibts nun mal nur als cd oder mp3. final scratch find ich spannend aber in der praxis immer noch zu aufwendig - ich komm mit 'ner plattentasche und 'nem stapel cds gut durch die nacht. |
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housefloor
webmag: |
hast du auch nach jahren des auflegens noch das gefühl, dass sich deine mixing skills verbessern? wenn ja, wodurch? |
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dirk dreyer: |
ich halte meine mixing skills für eher durchschnittlich. aber keine frage, mit den jahren wird man immer besser oder zumindest routinierter. |
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housefloor
webmag: |
welches ist für dich das highlight im elektronischen festival-kalender und wieso?
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dirk dreyer: |
ich freu mich dieses jahr auf das comeback der loveparade. nur schade wegen der terminüberschneidung mit melt und sensation white. ich liebe raves, deshalb geh ich dieses jahr zum zehnten mal auf die mayday und auch sonne mond sterne, dance valley, street parade und sonar sind schon im kalender markiert.
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housefloor
webmag: |
in welchem zusammenhang steht die techno/house szene nach deiner einschätzung mit drogen? |
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dirk dreyer: |
gerade hab ich im kino "walk the line" gesehen: auch johnny cash war ordentlich auf amphetamin wenn er das country house gerockt hat. wo gefeiert wird, wird genommen. das war wohl schon immer so. mein bester freund ist der alkohol, mit den anderen kollegen hab ich nicht so oft zu tun. |
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housefloor
webmag: |
was ist immer in deinem kühlschrank zu finden? |
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dirk dreyer: |
mein kühlschrank gibt ein eher trauriges bild ab: senf, ketchup, eine angebrochene flasche wodka. |
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housefloor
webmag: |
was machst du als erstes, wenn du nach hause kommst?
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dirk dreyer: |
ich trink die aus dem club gemopste flasche bier und guck 'ne schwertransport-reportage auf n24 bis die ohren nicht mehr klingeln.
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housefloor
webmag: |
welche tendenzen siehst du in der elektronischen musikszene? |
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dirk dreyer: |
elektronische musik macht spaß - immer noch, jeden tag und jedes wochenende: ständig passiert was neues. auch wenn man manchmal das gefühl hat, es stagniert, klingt die neue platten von heute schon wieder fünfmal dicker als die vom letzten jahr. |
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dirk dreyer :: "sage club vol. 4" cd tipp |
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weitere infos bei dirk dreyer. |
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