| housefloor.de: |
wie hast du angefangen dich für elektronische musik zu begeistern und was fasziniert dich daran? |
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swen hutmacher: |
angefangen hat alles in den 90-ern, als ich auf einer der ersten loveparades war. die begeisterung der leute und die energie der musik faszinierte mich und schnell war klar, dass ich das auch machen wollte. gesagt und getan. ich kaufte mir meine ersten turnables und terrorisierte meine eltern und die nachbarschaft. als das überhand nahm, stellte meine mutter mich in einen club in düsseldorf, damit ich mich dort austoben konnte. ;-) da war ich zwanzig.
für mich sind die musik, das auflegen und das produzieren eine volle entspannung, bei der ich mir immer wieder energie hole. die einstellung, mit den leuten am wochenende den alltag zu vergessen, ist mir sehr wichtig, spaß sollen sie haben. |
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| housefloor.de: |
wer hat neben dir den größten einfluss auf dich und deine musik? |
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swen hutmacher: |
alle, die ihre berufung verstehen: chris liebing, sven väth, anthony rother, hawtin, mate galic (house tv/viva), tanith, marco carola, cari lekebusch. |
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| housefloor.de: |
woher nimmst du die ideen für deine produktionen? was inspiriert dich? |
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swen hutmacher: |
klar, der anfang fängt immer mit einer idee an. was will ich für musik machen? da ich mich im bereich elektronischer musik nicht richtig festlege, halte ich mich erst mal an die grundregeln des genres. alles andere entwickelt sich durch sound-suche und etwa klangeinstellungen. einige ideen kommen mir meistens nach events, aber auch durch gefühle. |
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| housefloor.de: |
wie sehr gehst du mit technischen neuerungen um? denkst du, dass sich auf lange sicht die neuen techniken des auflegens mit cds oder gar das pc-mixing durchsetzen werden? was präferierst du selbst? |
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swen hutmacher: |
also ich bin sehr offen gegenüber neuen techniken des mixens. einiges wird vereinfacht wie zum beispiel final scratch. denn das plattenkisten schleppen kann auch mal lästig sein. wer hat nicht gern eine größere auswahl an tracks dabei?! ich selber bin dabei mein system weiter auszubauen und werde in zukunft auch mal mit final scratch auflegen. aber ich finde es auch wichtig das vinyl- oder cd-mixing zu beherrschen, falls mal ein systemabsturz auftreten sollte. von digitaler synchronisations-software halte ich nix, denn das dj-handwerk sollte man schon verstanden haben. |
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| housefloor.de: |
welche rolle spielt der technische fortschritt für deine eigenen produktionen und im allgemeinen für deine karriere? |
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swen hutmacher: |
der technische fortschritt muss weiter gehen. ich selber finde dies wichtig. ob‘s so karrierefördernd ist - glaub ich nicht, denn es gibt viele große namen, die meist noch mit vinyl oder cd auflegen, aber sie werden früher oder später auch andere systeme nutzen. |
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| housefloor.de: |
reagierst du beim plattendrehen oder live spielen auf die vibrations der partycrowd oder ist dein set weitestgehend vorstrukturiert? |
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swen hutmacher: |
ich versuche immer einen gewissen kontakt zu den leuten aufzubauen. ich stelle mich auch auf die playtime ein und versuche meine definition des sounds mitzuteilen. |
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| housefloor.de: |
was ist immer in deinem kühlschrank zu finden? |
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swen hutmacher: |
essen & trinken. |
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| housefloor.de: |
welche tendenzen siehst in der elektronischen musikszene? |
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swen hutmacher: |
sie geht definitv weiter, das ist schon klar, denn alles was man zur zeit hört kommt aus elektrinischen geräten und sie werden überall benutzt. dank buchla & moog und anderen.
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housefloor.de: |
was dürfen wir in naher zukunft von dir erwarten und welche ziele steckst du dir selbst? |
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swen hutmacher: |
da ich mein hobby zum beruf gemacht habe, wird in nächster zeit einiges passieren. ich plane neue projekte und mit künstlern zusammen zu arbeiten. das finde ich auch sehr wichtig für die zukunft, sei es beim produzieren, mixing oder bei events. ziele zu haben find ich wichtig und deswegen stehen meine ziele an oberster stelle.
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