.:: housefloor interview :: karotte
 
   
   
wohnort
frankfurt am main
bürgerlicher name
peter cornely
geburtsjahr
1969
housefloor.de: warum fasziniert dich gerade elektronische musik und nicht
irgendeine andere richtung?
karotte:

da gibt es halt jede woche so viel neue tolle musik zu entdecken und
das kickt mich halt seit anfang an. kein stillstand, sondern immer nach vorne blicken.

 
housefloor.de: wer hat neben dir den größten einfluss auf dich und deine art
musik zu leben?
karotte: keiner. das kommt von mir selbst, denk' ich mal.
 
housefloor.de: woher nimmst du die ideen für deine produktionen? was inspiriert dich?
karotte: das entsteht einfach so im studio. ich geh da immer ohne irgendeine
idee oder so ins studio. und nach zwei bis drei tagen ist dann halt was
fertig was mir gefällt :-)))
 
housefloor.de: wie sehr gehst du mit technischen neuerungen um? denkst du, dass
sich auf lange sicht die neuen techniken des auflegens mit cds oder gar das pc-mixing durchsetzen werden? was präferierst du selbst?
karotte: also nur mit cds auflegen find ich sowas von unsexy, geht gar nicht. final scratch ist 'ne gute sache, da wird ja auch noch mit vinyl gearbeitet.
pc-mixing, naja jedem seine sache. meine nicht. ich bleib beim guten
alten vinyl.
 
housefloor.de: hast du auch nach jahren des auflegens noch das gefühl, dass sich deine mixing skills verbessern? wenn ja, wodurch?
karotte: verbessern keine ahnung. gut darin bin ich ja schon lange, denk ich.
aber bei mir gibt's abende da kann ich's mal besser, mal schlechter.
   
housefloor.de: welche rolle spielt der technische fortschritt für deine eigenen
produktionen und im allgemeinen für deine karriere?
karotte: sehr wenig, da ich ja kein eigenes studio besitze und auch keine
gerätschaften für sowas und ich dadurch ja immer auf meine produzenten angewiesen bin, müsst ihr eher die fragen.
 
housefloor.de: wie baust du deine dj-sets auf? reagierst du beim plattendrehen
auf die vibrations der partycrowd oder ist dein set weitestgehend
vorstrukturiert? warum?
karotte: ich weiß nie vorher was passiert. ich schaue natürlich immer auf die
vibrations die vom dancefloor zu mir hochkommen. das heißt aber nicht, das ich denen dann hits spiele, so das sie noch mehr abgehen.
wie jeder weiß, spiel ich eh immer ziemlich neue platten und so ist das dann auch ganz schön schwierig, die leute auf meinen film zu bekommen. aber genau das ist es was mich kickt und weswegen, die leute, denke ich, zu mir in die clubs kommen.
 
housefloor.de: was ist immer in deinem kühlschrank zu finden?
karotte: mezzo mix in rauhen mengen und frische vollmich.
 
housefloor.de: welche tendenzen siehst in der elektronischen musikszene?
karotte:

es wird wieder weniger minimal und weniger trancig. house kommt
zurück. aber nicht dieses vocal chessy hands up in die air ding.
generell wird die szene wieder offener für musik aus allen richtungen, denk' ich.

 
housefloor.de: was dürfen wir in naher zukunft von dir erwarten und welche ziele
steckst du dir selbst?
karotte:

mein ziel ist es natürlich, jetzt endgültig mein album fertigzustellen.
hab' ja, gott sei dank schon ein paar sachen fertig. und natürlich das meine erste eigene radioshow den leuten spaß macht und gut ankommt.
was sonst noch passiert, schauen wir mal :-)))

 
   
   
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