| housefloor.de: |
wenn man eure dj-namen so liest, stellt sich spontan die frage, woher sie stammen? |
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tyral parker: |
also meiner ist etwas kurios entstanden. ich gebe zu, ich bin ein kleiner fernseh-junkie und
wenn ich zeit habe zappe ich durch alle möglichen sendungen. und so bin ich an zwei namen hängengeblieben, die wie bei marylin manson das gegensätzliche symbolisieren. wie das
nun zusammen past, wissen nur wenige und es sollte auch weiter ein geheimnis bleiben. |
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kay sanders: |
angefangen habe ich mal als sanders storm aber da dieser name nicht wirklich zu house-music passt, wurde daraus kay sanders. |
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tyral parker: |
auf s.w.a.t. – okay, ich sollte das mit dem vor der glotze hängen einschränken – da bin ich wieder mal drauf gestoßen, daher auch das promo-bild. nur das wir die bedeutung leicht verdreht haben. |
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| housefloor.de: |
wie können wir uns eure zusammenarbeit vorstellen? gibt es eine konkrete
aufgabenverteilung? |
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tyral parker: |
unsere zusammenarbeit basiert auf einer ... einer art „perpetuum mobile“. es treibt der eine
den anderen an. |
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kay sanders: |
ohne energie dazu getan zu haben. symbiose trifft den kern sache vielleicht auch. |
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| housefloor.de: |
on stage bei euren sets feiert ihr so richtig mit. wie muss das publikum sein, damit ihr total
aus euch raus kommen könnt? |
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kay sanders: |
das hat mit dem publikum mehr zu tun als wir anfangs dachten. aber erst die partyleute und fans machen uns zu dem, was wir sind. ohne ein einziges pfeifen, brüllen und jubeln am abend hätten wir doch extrem was falsch gemacht. |
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| housefloor.de: |
dj-technisch gesehen seit ihr eher konservativ und haltet fest am vinyl. was macht das
schwarze gold für euch so unverzichtbar? |
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tyral parker: |
hast du schon mal versucht in einen laufenden cd-player zu greifen? wo bleibt das gefühl etwas ganz einfach manipulieren zu können? |
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kay sanders: |
vinyl ist kult und von einer digitalisierung eines djs halte ich nicht viel. |
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| housefloor.de: |
ihr seid schon mehrere jahre miteinander befreundet und macht vieles zusammen. was
macht eure freundschaft besonders? |
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tyral parker: |
das wir leben und leben lassen! wir müssen uns nicht jeden tag auf den geist gehen, aber wenn wir uns dann zum mixen treffen, dann rockt das „büro“ gehörig. |
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kay sanders: |
uns verbindet eine menge aber am meisten die musik, ich glaube sie hat uns eng zusammen geschweißt. zudem kommt noch das wir offen miteinander reden können und wenn es probleme gibt, werden sie angesprochen und es wird versucht eine lösung dafür zu finden. |
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| housefloor.de: |
welche musikalischen tendenzen seht ihr in der szene? |
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tyral parker: |
ich denke es geht eher zum klassischen stil zurück, so wird es bald wieder tracks geben, die elektronisch klingen aber dennoch viele vocals und samples aufweisen. |
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kay sanders: |
also regional betrachtet, hoffe ich, dass der minimalwahn etwas abschlaffen wird und eszurück zu treibenden beats geht. dennoch ist es schlecht einzuschätzen. |
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| housefloor.de: |
wie habt ihr euch in eurer musikalischen entwicklung gegenseitig beeinflusst? |
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tyral parker: |
also kay hat mich härter gemacht vom stil her und die augen für viele musikalische eigenheiten geöffnet. so hat sich meine art platten zu kaufen und zu spielen doch erheblich
verändert. |
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kay sanders: |
tyral hat mich zur housemusic bewegt, die ich aber mit härteren sounds zusammen bringe.
und ich denke ich habe auch ein wenig von seinem weichen saum des house abbekommen. nicht so extrem wie er, aber es gibt doch schon ein gemeinsame sprache. |
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housefloor.de: |
bei gemeinsamen sets legt ihr abwechselnd auf. einige djs meinen, dass man beim ping-
pong nicht gerade einen spannungsbogen aufbauen kann. ist das bei euch nicht nötig, weil
ihr immer spannend seid? oder was macht ihr dafür, dass es in euren sets eine aufbauende
entwicklung gibt? |
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kay sanders: |
man hat ja einen mund zum reden und wir stehen ja nicht nebeneinander und machen jeder unser eigenes ding! jeder für sein teil trägt zum ganzen bei. |
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