.:: housefloor interview :: dj dixon
 
   
neueste cd
body language vol. 4
 
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eigenes label
innervisions
   
housefloor.de: dein sound auf der neuen body language compilation ››› klingt oft ein wenig melancholisch. bist du ein nachdenklicher typ? wie würdest du selbst deinen sound beschreiben?
dj dixon: ich liebe musik mit tiefe. nicht immer, aber ich will diese musik mehr pushen als etwa partymusik. das können die millionen anderer djs machen.
   
housefloor.de: gemeinsam mit den jungs von âme betreibst du das label innervisions. welches konzept steckt dahinter?
dj dixon:

wir releasen musik, die wir gerne auflegen würden. nicht mehr und nicht weniger. dabei wollen wir nicht mehr als sechs platten im jahr rausbringen, um die qualität hochhalten zu können.

 
housefloor.de: du produzierst auch gemeinsam mit georg levin unter dem namen wahoo. was ist eure zusammenarbeit aus? wer macht was?
dj dixon: georg schreibt die songs und gemeinsam produzieren wir sie. georg ist also der wichtigste teil von wahoo.
 
housefloor.de: für sonar kollektiv hast du diverse eps und cds zusammengestellt und gemixt. hast du hier deine musikalische heimat gefunden?
dj dixon: nein. meine musikalische heimat ist bei innervisions. das label ist mittlerweile selbstständig, also unabhängig vom sonar kollektiv. mit dem sonar kollektiv verbindet mich nur noch die freundschaft zu den betreibern - jazzanova.
 
housefloor.de: du legst seit etwa 15 jahren auf. mit welchen superlativen des dj-lebens wie etwa marathon-sets kannst du aufwarten? wie bleibt das auflegen und in den club gehen nach all den jahren für dich spannend?
dj dixon: ich lege gerne sechs bis zehn stunden auf. ich bin halt noch die alte schule. ansonsten - die leute verändern sich, die clubs, die musik - die veränderung hält die spannung hoch.
 
housefloor.de: du hast schon einige trends kommen und gehen sehen. in welche richtung, glaubst du, könnte sich die elektronische musik in den kommenden jahren bewegen?
dj dixon:

trends kommen und gehen heutzutage viel, viel schneller als noch vor zehn jahren. damals hat es noch sinn gemacht von trends zu reden. heute ist das totaler quatsch. einen sommer irgendwas hip, im nächsten ist es schon vergessen. ansonsten - minimal regiert die welt. diese vorherrschaft verschwindet in naher zukunft, ohne dass minimale musik ihre berechtigung verliert.
es wird nur alles wieder etwas aufgelockert.

   
 
interview: alexandra heine
   
   
   
 
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