.:: housefloor interview :: the groove rebels
 
   
brgl. namen:
deekay: rimah khalouf - skai: kai schmidt
geburtsjahre:
rimah: 1980 kai: 1976
wohnort:
mainz
   
housefloor.de: neben euren auftritten und gemeinsamen produktionen seid ihr beide auch solo unterwegs. in wie fern klingt ein solo-track oder -set anders als wenn ihr gemeinsam arbeitet?
groove rebels:

rimah: ich denke, wir sind beide stets auf der suche nach neuem. es gilt sich neu zu erfinden und nicht in den mühlen des alltags zu verkommen. daher machen wir viele remixe und edits um unsere sets, egal ob zusammen oder solo aufzulockern.

kai: alleine haben wir natürlich die möglichkeit unseren privaten präferenzen freien lauf zu lassen. meiner meinung nach ist das eine ganz normale beziehung. man braucht seinen freiraum. zusammen pushen wir uns manch mal in sphären, die alleine nicht möglich sind. besonders gut ist, dass wir immer dazu lernen, ich vom rimah, vermutlich wie er auch von mir.

rimah: niemals! (gelächter) nein, natürlich hat kai mir bis jetzt viel geholfen. trotzdem entwickeln sich menschen ständig weiter. deshalb habe ich auch ein weiteres projekt am laufen, bei dem ich mich in der minimale richtung austoben kann, ohne den fans des groove rebels sounds vor den kopf zu stoßen.

 
housefloor.de: seit dem beginn eurer karriere als dj-duo seid ihr residents im 50 grad in mainz. warum seid ihr dem club immer treu geblieben?
groove rebels: kai: das 50 grad bietet uns neben dem heimischen gefühl auch mittlerweile eine referenz. immer mehr leute deutschlandweit kennen das 50 grad, es hat sich echt zu einem szeneclub entwickelt.

rimah: im 50 grad macht es einfach sehr viel spaß, man hat seine freunde und bekannten um sich und im eigenen „wohnzimmer“ feiert es sich immer besser als auf fremden wg-parties.
 
housefloor.de: kai, du arbeitest als booker im 50grad. was macht dir spaß an diesem job und was weniger?
groove rebels: kai: der job als booker ermöglicht es mir, djs der internationalen szene nach mainz zu holen. das publikum hier dankt es uns. die bestätigung dadurch, dass der club gefüllt ist, ist schon sehr befriedigend. außerdem habe ich dadurch auch die möglichkeit interessante menschen kennen zulernen und gute kontakte zu knüpfen.
 
housefloor.de: rimah, du arbeitest in jeder freien minute an neuen sounds für die groove rebels-releases. was inspiriert dich dabei?
groove rebels: rimah: groove rebels releases entstehen einfach dadurch, dass mir ein groove oder eine melodie in den kopf springt. das kann im auto, im bett, im büro oder auf der toilette sein. inspirieren kann vieles. persönlich liebe ich die emotionen, die in der elektronischen musik wiedergegeben werden. diese bringen mich schon dazu jede freie minute im studio zu verbringen.
 
housefloor.de: in euren adern fließt internationales blut: skai, du stammst aus chile und deekay, du bist in syrien geboren. welchen einfluss hat euer kultureller background auf euren sound?
groove rebels: rimah: ich bin definitiv von den rhythmen des nah östlichen raums infiziert. ich liebe auch perkussion, was man sehr gut bei meinem amir projekt heraushören kann. percussions sind für mich das nötige extra um einem lied wärme zu verleiten. ich mag auch unorthodoxe rhythmen.

kai: ich bin ein großer fan des balearischen sounds. heiße rhythmen mit viel groove ;-)
   
housefloor.de: was können wir in naher zukunft von euch erwarten und was sind eure langfristigen ziele?
groove rebels: rimah: es wird wieder viele remixe und platten von den groove rebels geben. außerdem haben wir mit der eventagentur envy, bei der der kai ja auch booker ist, ein label zusammen gegründet. an dem labelprojekt arbeitet mein freund und studiopartner bee-low aka butch auch mit. unser hauptaugenmerk liegt jedoch darauf auch unbekannte, junge künstler zu fördern. unsere erste veröffentlichung von timo di roy & vincent vega namens „eternity“ wird noch diesen monat erscheinen. die nächste single von einem richtig talentierten, jungen künstler namens bastian heerhorst wird vermutlich september oder oktober herausgebracht. der junge hat wirklich viel potential. und mein soloprojekt amir startet derzeit auch sehr gut durch.

kai: ansonsten natürlich: platten, auftritte, platten, auftritte…
 
 
interview: alexandra heine
   
 
   
 
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