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housefloor.de: |
kürzlich ist dein debütalbum „kook kook“ erschienen. wie bist du ans produzieren dafür herangegangen? steckt eine bestimmte idee hinter dem album?
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lopazz: |
nein, keine bestimmte idee, außer vielleicht nicht gerade die typischen sounds und grooves zu verwenden, weshalb ich alles analog eingespielt und den computer nur für aufnahme und wiedergabe, sowie schnitt und ausgabe benutzt habe. ich wollte ein album das reich an melodien und weniger rhythmusorientiert ist.
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housefloor.de: |
„kook kook“ ist bei dem berliner szene-label get physical erschienen. eure zusammenarbeit begann mit einem remix für chelonis r. jones. wie entstand die idee das album zu machen?
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lopazz: |
zu get physical habe ich ein freundschaftliches, ja man kann sagen familiäres verhältnis und habe gpm viel zu verdanken. neben philipp und patrick von m.a.n.d.y. haben sich auch dj t und booka shade in den letzten jahren um mich gekümmert und mir beim album geholfen. einige tracks waren als layout schon vorhanden und mussten nur finalisiert werden, die meisten stücke aber sind in den letzten 24 monaten entstanden, teilweise live auf tour, teilweise im studio in heidelberg.
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housefloor.de: |
neben der musik arbeitest du auch als multimedia künstler und unterhälst das multimedia label 800achtspur. was machst du da genau?
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lopazz: |
ich bin künstler mit schwerpunkt filmmusik, komposition und musikproduktion. hd800achtspur gibt es seit 1994 und seit 1996 mit veröffentlichungen auf kassette, cd und allen vinylformaten. es war eine kooperation mit der heidelberger legende dman (800trak). wir haben videos und plakate, flyers und websites gemacht, meist wie bei der musik von lopazz mit handarbeit-charakter, also echt gemalt und dann digitalisiert, etc.
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housefloor.de: |
du schreibst musik für film und fernsehen, dabei vor allem für dokus. was macht dir mehr spaß: für den club oder für die mattscheibe zu komponieren? was macht für dich den wesentlichen unterschied?
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lopazz: |
bei musik kenne ich keinen unterschied, da ich bei beiden formaten frei und ungebunden arbeiten kann, was wohl der entscheidende unterschied zu werbemusik ist. ich finde beide formate spannend, gerade weil sie sich so unterscheiden.
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housefloor.de: |
um musik aufzunehmen nimmst du auch weite wege auf dich, zum beispiel nach asien. welches land oder welche kultur hat dich musikalisch besonders in ihren bann gezogen und warum?
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lopazz: |
hm, auch da habe ich keinen favoriten, denn ich finde auch bayrische volksmusik toll wenn sie gut gemacht ist. gänsehaut kannst du auch auf der alm bekommen wenn eine familie zusammen musiziert. aber die mongolei und china, obwohl ich von beiden ländern nur einen kleinen teil bereisen durfte, waren gigantisch. ich habe dort neben athmos auch orchester- und gesangsaufnahmen gemacht.
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housefloor.de: |
seit einigen jahren spielst du auch livesets. welche technik setzt du dabei ein und was machst du in den letzten fünf minuten bevor es los geht? |
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lopazz: |
ich habe einen spectralis, ein kaoss-pad, ein micro-korg, ein mikrofon, einen harddisc-recorder, einen sampler und ein nintendo ds mit elektroplankton dabei. 5 minuten vor dem set bin ich meistens schon auf der bühne oder beim dj und groove mich ein, singe etwas zu der letzten platte, etc.
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housefloor.de: |
was machst du als erstes wenn du nach hause kommst?
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lopazz: |
ich muss mich vor dem haus ausziehen und werde von meiner frau mit dem dampfstrahler abgespritzt...hahaha...im ernst, erstmal ein heißes bad, dann schön essen gehen und schlafen, viel schlafen...
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interview: alexandra heine |
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