.:: housefloor interview :: michel de hey
 
name
michel de hey
wohnort
rotterdam
labels
hey! records, ec records
 
michel de hey ist einer der headliner des diesjährigen creamfields festivals, das im juli in tschechien stattfindet. aus diesem grund gibt’s ein neues, kurzes interview mit dem holländer.
das exklusive housefloor interview mit michel de hey gibt’s hier
 
housefloor.de: du hast mehrere labels gegründet wie ec, cc, brave new world und miracle records. außerdem hast du noch hey! records. wie bekommst du das unter einen hut?
michel de hey: zur zeit konzentriere ich mich einzig auf ec records. hier release ich stücke anderer künstler wie etwa warren fellow, secret cinema und steve rachmad.
und auf der anderen seit ist da hey! records, bei dem ich eigene tracks veröffentliche.
beiden labels geht es gut und seit anfang dieses jahres arbeite ich verstärkt mit news in belgien zusammen. die managen jetzt vieles was meine labels betrifft, so dass ich meine auftritte und produktionen machen kann.
 
housefloor.de: wie schätzt du die aktuelle elektronische szene in deiner heimatstadt rotterdam ein?
michel de hey: die clubszene erholt sich langsam. es gibt bessere partys und einige nette, neue veranstalter. eine zeit lang hat jeder nur den anderen kopiert mit billigen konzepten und billiger musik, aber die dinge fangen an wieder besser zu werden. was die produktionen betrifft geht es rotterdam sehr gut mit joris voorn, secret cinema, warren fellow, gert jan bijl und so weiter. auch die jungs von clone und triple vision arbeiten hart um den rotterdam-vibe am leben zu erhalten und es funktioniert.
 
housefloor.de: hast du selbst schon mal partys organisiert?
michel de hey: ich habe eine oder zwei partys organisiert, aber veranstalter zu sein und dj zu sein sind zwei unterschiedliche paar schuhe. sieben einhalb jahre lang habe ich eine residency gemacht, aber ich habe damit aufgehört, weil ich einfach keine zeit mehr dafür hatte. jetzt werde ich wieder ein paar partys unter dem motto „hey!“ machen. die ganze promotion und das organisieren übernehmen aber andere leute, so dass ich mich auf die musik konzentrieren kann. ich hoste auch ein hey!-zelt bei dem mysteryland-festival in holland. das läuft also gut.
 
housefloor.de: du hast mehrere sampler gemixt. welche von ihnen magst du mehr als die anderen? steht in naher zukunft eine neue compilation an?
michel de hey: ich mochte die „first series“, wahrscheinlich weil es die erste war. und mir gefiel die idee der „recorded in rotterdam“ nur mit holländischen künstlern. wir denken gerade über ein neues projekt nach. soll es eine mix-cd werden oder vielleicht eher eine cd bestehend aus michel de hey-tracks – wir wissen es noch nicht…
   
housefloor.de: besuchst du auch partys, wenn du nicht auflegst? welche art von musik hörst du zuhause wenn du dich entspannen willst?
michel de hey: ich versuche mir so oft wie möglich andere djs anzuhören. ich ziehe es vor, das im club zu tun. meistens schaffe ich es nur mir einen eindruck von anderen künstlern zu verschaffen, wenn ich auf festivals bin und das ist meistens ein bisschen hektisch. ich kann mir einen dj im club nur anhören, wenn ich zum beispiel auf ibiza bin. oder den dj vor mir oder nach mir wenn ich in einem club auflege.
zuhause höre ich alles von frank sinatra über a tribe called quest bis hin zu nirvana. das kommt ganz auf meine stimmung an.

   
 
interview: creamfields
   
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cd tipp michel de hey - recorded in rotterdam
 
interview michel de hey (2006)
 
 
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