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.:: housefloor interview :: sébastien léger
 
name
sébastien léger
wohnort
amsterdam & singapur
label
mistakes music
 
sébastien léger ist einer der headliner des diesjährigen creamfields festivals, das im juli in tschechien stattfindet. aus diesem grund gibt’s ein kurzes interview mit dem franzosen.
   
housefloor.de: du hast kürzlich ein großartiges cover des dance-klassikers „jaguar“ rausgebracht. wie entstand der remix?
sebastien leger:

zuerst habe ich den remix nur für mein eigenes set gemacht als tool, aus spaß um einen weiteren mix zu haben. es war auch eine herausforderung, die ich mir vor ein paar jahren mal vorgenommen hatte, wobei ich aber nie zeit hatte, es wirklich umzusetzen. ich habe es pete tong gegeben und ihm erklärt, dass ich jedes einzelne instrument selbst neu eingespielt habe. er spielte das stück in seiner show und das feedback war super. ich habe dann beschlossen, es dem eigentlichen künstler und dem label zu zeigen: dj rolando und ur. sie fuhren total drauf ab, also haben wir es spaßeshalber rausgebracht. wenn sie meine version aus irgendwelchen gründen nicht gemocht hätten, hätte ich die scheibe nie veröffentlicht.

 
housefloor.de: du hast remixe etwa für dave gahan, beyoncé oder justin timberlake gemacht, um nur einige zu nennen. welche weiteren interessanten remixe hast du jüngst produziert?
sebastien leger: im vergangenen jahr habe ich einige remixe gemacht, sowohl für echte underground künstler als auch für große popstars. ein paar davon haben auch gute chart-platzierungen in den top40 erreicht, wie mein remix für ida engberg „disco valente“. jetzt habe ich aber erst mal aufgehört zu remixen, um mich mehr auf meine eigene musik zu konzentrieren.
 
housefloor.de: nutzt du die neuen technologien – sei es soft- oder hardware – auf der bühne oder ziehst du vinyl vor?
sebastien leger: ich spiele am liebsten nur mit cds. ich fühle mich einfach nicht gut mit einem laptop, der die arbeit für mich macht.
 
housefloor.de: du hast tracks herausgebracht bei labels wie black jack, intec records, riviera, rising music, kingdon kome cuts,hed kandi und natürlich mistakes. mit welchen weiteren labels arbeitest du zusammen?
sebastien leger: für hed kandi und kingdon kome cuts habe ich nicht wirklich produziert, das waren lizenzierungen durch andere labels. black jack und riviera waren meine ersten labels, für die ich gearbeitet habe. das ist jetzt acht, neun jahre her. vor ein paar jahren habe ich releases auf ovum, intec und sogar defected gehabt. in den vergangenen beiden jahren habe ich eine platte bei john dahlbäcks label pickadoll rausgebracht und ein paar remixe für pryda/mouseville und so weiter. zur zeit konzentriere ich mich aber auf mein eigenes label mistakes.
 
housefloor.de: für viele bist du einer dieser künstler, die die richtung weisen mit ihren produktionen. wie reflektierst du die veränderungen in der szene?
sebastien leger: ich lege es nicht darauf an, irgendjemandem irgendetwas zu zeigen, aber danke, ich nehm das als kompliment. ich mag den gedanken, zukunftsorientierte musik zu machen, die verständlich ist und qualität hat.
   
 
interview: creamfields
   
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vinyl review sebastien leger - maximal
 
portrait sebastien leger
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