| housefloor.de: |
kürzlich ist dein elftes album namens „where“ erschienen. kannst du erklären, wie du so produktiv sein kannst? was inspiriert dich?
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john tejada: |
ich habe einfach immer spaß dabei musik zu machen. ich höre auch gern alle arten von musik und das inspiriert mich sehr.
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| housefloor.de: |
wie unterscheidet sich „where“ von deinen anderen alben? gab es ein konzept, mit dem du ans produzieren herangegangen bist?
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john tejada: |
dieses mal habe ich einfach so an ein paar stücken gearbeitet, nur zum spaß und ohne die absicht sie herauszubringen oder mir gedanken über ein projekt zu machen. aber nach ein paar wochen habe ich festgestellt, dass ich schon einige songs beisammen hatte und sie zu einem neuen album fertig stellen sollte.
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| housefloor.de: |
für den song „desire“ hast du mit der sängerin nicolette zusammengearbeitet. du benutzt nur vocals, wenn es einen besonderen grund dafür gibt. was war bei „desire“ und nicolette dieser grund?
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john tejada: |
meistens ist der grund für mich mit einem sänger zusammenzuarbeitet vor allem ein persönlicher. ich habe mit meiner mutter zusammengearbeitet, die opernsängerin ist, und auch mit ein paar anderen leuten, die mir nahe stehen.
nicolette ist gerade dabei, nach los angeles zu ziehen. ich habe sie durch gemeinsame freunde kennengelernt und wir haben uns sofort gut verstanden. es war also nur eine frage der zeit bis wir im studio etwas zusammen versuchen würden. |
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| housefloor.de: |
der größte teil von „where“ wurde mit analogen synthesizern und drum computern produziert. warum bleibst du beim analogen weg, musik zu machen?
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john tejada: |
zur zeit arbeite ich wieder lieber mit echten instrumenten. ich konnte einige interessante maschinen sammenln und ich finde, sie haben charakter und es macht spaß mit ihnen zu arbeiten. ich bin damals – wie die meisten leute – meine alten synthesizer zu jener zeit los geworden, als man plötzlich so viele dinge nur mit einem computer machen konnte, aber ich hab’s echt vermisst. also setze ich jetzt wieder mehr auf analoges und glaube ich habe die beste kombination aus beidem gefunden. |
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| housefloor.de: |
seit 16 jahren arbeitest du im studio regelmäßig mit arian leviste zusammen. was ist so besonders an eurer zusammenarbeit, dass sie immer inspiriert? |
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john tejada: |
dieser sommer ist sogar unser 17. jahr zusammen. das ist schon was, wenn wir darüber nachdenken, was für eine lange zeit das ist. zusammenzuarbeiten ist die natürlichste sache der welt für uns. es fügt sich alles einfach zusammen.
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| housefloor.de: |
mit acht jahren hast du angefangen schlagzeug zu spielen und du tust es auch heute noch in dem projekt „i’m not a gun“ mit dem jazz-gitarristen takeshi nishimoto. was fasziniert dich so viel mehr am schlagzeug als an anderen instrumenten?
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john tejada: |
ich bin nicht sicher, was es genau ist, aber vielleicht hat mich der rhythmus in jungen jahren besonders angezogen. zuvor habe ich schon klavier gespielt, aber dann habe ich jemanden schlagzeug spielen sehen und wusste: das will ich lernen.
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housefloor.de: |
was machst du als erstes, wenn du nach hause kommst? |
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john tejada: |
das hängt wohl davon ab wie lange ich weg war. wenn ich von einer tour wiederkomme, gehe ich wahrscheinlich schlafen.
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housefloor.de: |
was können wir in naher zukunft von dir erwarten und was sind deine langfristigen ziele? |
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john tejada: |
kürzlich haben arian, justin maxwell und ich eine gemeinsame ep fertiggestellt. das ist das erste mal, dass wir drei zusammengearbeitet haben. das erscheint als erstes nach dem album. danach, also wahrscheinlich im herbst, gibt es ein neues album von „i'm not a gun“ namens „mirror“. das wird unser viertes album und das erste auf palette recordings. es ist ziemlich aufregend für uns, das projekt damit nach hause zu holen.
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|
.:: mehr von john tejada ::. |
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portrait john tejada |
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