| housefloor.de: |
im juli ist eure neue mix-compilation „sci-fi hi-fi 5“ ››› erschienen. wie habt ihr die tracks dafür ausgesucht? |
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slam: |
wir haben uns darauf konzentriert, was wir spielen und besonders was wir bei unseren residencies im sub club (return to mono) und in der fabric in london spielen. dort spielen wir von beginn der party an und können alles aufbauen, anders als die art von set, die wir bei einem festival zur peak-time spielen.
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| housefloor.de: |
in den frühen 90-ern habt ihr das international anerkannte label soma records mitgegründet. was ist das geheimnis? mit welcher philosophie betreibt ihr das label?
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slam: |
nun ja, soma ist jetzt 17 jahre alt und wir haben in diesem jahr mehr von neuen künstlern veröffentlicht als je zuvor. vielleicht ist das ein teil davon, sich vorwärts zu bewegen und mit frischen talenten zu arbeiten.
der andere wichtige faktor ist, dass wir künstler haben, die bei uns bleiben, wie funk d’void und silicone soul. das sind erfahrene produzenten und djs mit ihren eigenen anhängern.
es ist schwer im musikgeschäft zur zeit, aber wir sind immer noch enthusiastisch – als djs, produzenten und als a&r für soma.
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| housefloor.de: |
bald sind es zwanzig jahre, in denen ihr gemeinsam musik macht im weitesten sinne, durchs das auflegen, produzieren und die auswahl von musik für soma. was ist so besonders an eurer zusammenarbeit, dass sie so andauernd und produktiv ist?
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slam: |
wir mögen beide die gleiche musik und obwohl wir platten getrennt voneinander kaufen und die promos alleine anhören, stellt sich immer wieder heraus, dass wir beide zum teil die gleichen platten spielen. das ist schon verrückt bei den vielen sachen, die veröffentlicht werden.
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| housefloor.de: |
kürzlich habt ihr ein neues 12inch label namens paragraph gegründet, während viele andere labels die anzahl der platten, die sie pressen, reduzieren. denkt ihr, dass vinyl die digitale revolution überleben wird? was zieht ihr als djs vor?
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slam: |
als djs benutzen wir traktor scratch und digitale musikdateien. wir besitzen beide riesige plattensammlungen, aber wir kaufen jetzt keine vinyls mehr.
als label ist es immer noch wichtig, aber die verkäufe sind jetzt dramatisch niedriger als noch vor zwei jahren. das ist jetzt mehr was für sammler und weniger für djs. sehr wenige leute, die wir auf tour treffen, oder djs, die zu unserer pressure clubnight als djs kommen, bringen heutzutage noch platten mit.
für paragraph arbeiten wir mit unserem lokalen vertrieb rub a dub zusammen und veröffentlichen auch exklusiv auf beatport. das ist ein bisschen ein experiment um die dinge zu vereinfachen. wir bringen auch unsere eigenen sachen und gelegentlich einen remix raus. aber es ist hauptsächlich eine plattform für musik, die wir als djs spielen wollen und sachen, die wir für unsere live sets machen. das läuft ganz einfach parallel neben soma. |
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| housefloor.de: |
ihr organisiert die partyreihe pressure in glasgow. darüber hinaus hostet ihr ein zelt auf dem großen schottischen festival t in the park. warum ist es euch wichtig, regelmäßig eigene events zu organisieren? |
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slam: |
wir veranstalten jetzt seit zwanzig jahren partys, die erste slam-night war im juli 1988. dabei testen wir viel von der musik, die wir machen und auflegen. diese residencies in glasgow sind jetzt monatlich oder jährlich.
was das zelt beim t in the park betrifft, da haben wir wirklich die besten aus der ganzen welt. in das slam-zelt passen 15.000 leute rein. das ist immer am zweiten juli-wochenende und wir machen das seit 13 jahren.
der main room im pressure fasst 1200 leute, das machen wir monatlich. und im gewölbe in glasgow, das im november zehn jahre alt wird, jeweils am letzten freitag im monat gibt's die return to mono clubnight im sub club. der sub club ist unser spirituelles zuhause. wir haben dort von 1989 bis 1994 aufgelegt und tun dies nun wieder seit 2004. in den sub club passen 500 leute, sehr intim und mit großartigem sound.
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| housefloor.de: |
ihr seid immer sehr beschäftigt mit dem produzieren neuer tracks und remixes, dem promoten eurer partys und der label-arbeit. um das unter einen hut zu bekommen, habt ihr ein gutes team bei soma sowie euren partner und manager dave clarke. welche eigenschaften schätzt ihr an leuten, mit denen ihr arbeitet?
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slam: |
die leute, mit denen wir zusammenarbeiten, sind loyal und haben eine leidenschaft für die musik und die szene, die wir auch haben. sie arbeiten ebenso hart und sind talentiert und sind – ganz wichtig – nette menschen.
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housefloor.de: |
im laufe eurer karriere habt ihr dazu beigetragen, glasgow zu einer lebendigen partystadt zu machen. warum habt ihr glasgow nie verlassen und seid in eine metropole gezogen, wie es viele künstlern tun, wenn sie berühmt werden? was ist besonders an der elektronischen musik- und partyszene schottlands?
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slam: |
es ist wahr, dass wir unsere wurzeln hier haben. es ist eine großartige stadt und das publikum ist toll. frag irgendeinen dj, der hier auflegt. wir sind stolz darauf und wir sind teil davon.
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housefloor.de: |
was können wir in naher zukunft von euch erwarten und – nach beinahe zwei dekaden im elektronischen musikbusiness – was sind eure langfristigen ziele?
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slam: |
es ist schwer zur zeit, wie wir schon gesagt haben. wir wollen soma dabei helfen, sich an die neuen herausforderungen anzupassen, zu überleben wenn die vinylverkäufe sinken. der schlüssel sind lizensierungen, digitale verkäufe und digitales marketing.
wir wollen eines tages auch an musik für filme arbeiten. wir mögen es schon immer, atmosphärische tracks zu komponieren.
wir wollen weiterhin fortschrittliche elektronische musik machen, einige für emotionale stimmungen und andere zum tanzen!
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.:: mehr von slam ::. |
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cd-tipp sci-fi hi-fi 5 mixed by slam |
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www.somarecords.com
www.myspace.com/slamofficial |
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