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.:: housefloor interview :: shed
 
 
name rené pawlowitz
wohnort
berlin
neues release
album: shedding the past ›››
 
housefloor.de: am 1. september erscheint dein debütalbum „shedding the past“ ›››. bist du mit einem bestimmten konzept ans produzieren herangegangen oder welche idee steckt dahinter?
shed:

ich habe dieses album nicht produziert. es ist vielmehr eine auswahl von stücken auf meiner festplatte gewesen. von der entscheidung ein album auf ostgut ton zu machen bis zum masteringtermin, war es, glaube ich, nur etwa ein monat.

 
housefloor.de: „shedding the past“ ››› erscheint bei dem aufstrebenden berliner label ostgut ton. wie kam es zu der zusammenarbeit?
shed: ich arbeite mit marcel dettmann im hard wax zusammen und wir spielen uns oft gegenseitig unsere musik vor. er schlug mir vor doch meine sache als album auf o-ton herauszubringen und hatte davon auch irgendwie o-ton überzeugt. ich war erst nicht ganz sicher, ob das passt - bin jetzt aber glücklich, dass ich es gemacht habe.
 
housefloor.de: du hast im jahr 2004 dein eigenes label soloaction ins leben gerufen. warum hast du es gegründet und mit welcher philosophie betreibst du das label?
shed: wie der name schon sagt, ich mache alles selber. ich war mehr oder weniger gezwungen selbst ein label zu machen, da es doch schwierig ist bei jemandem unterzukommen, den man auch schätzt. so bin ich für alles verantwortlich, wenn etwas läuft oder wenn nicht. im moment geht’s nur auf dem unterlabel subsolo rund. soloaction schläft.
 
housefloor.de: dein album ist ein klares statement für reduzierten techno mit einer starken sanften seite. wie definierst du selbst deinen sound und wie hat er sich bisher entwickelt?
shed: ich denke, musikmachen als handwerk erlernt man nicht in zwei oder drei jahren und so sehe ich meine musik als resultat von erfahrung, zuhören und gefühl. ich nenne meine musik techno.
 
housefloor.de: derzeit bist du mit dem neuen album auf tour, wobei du erstmals dein live set zum besten gibst. in wie weit unterscheidet sich dein live set von deinem dj-set, sowohl musikalisch als auch für dich vom feeling her?
shed: livespielen ist noch etwas ungewohnt, sollte sich aber bald einpegeln. live ist man mehr oder weniger gezwungen, die eigenen bekannten sachen zu spielen und beim auflegen die neuesten mit den alten platten zu verbinden. als dj probiere ich mich nun seit 15 jahren und demzufolge umfangreich stellt sich meine musikauswahl dar.
   
housefloor.de: du bist seit unzähligen jahren bestandteil der berliner szene. was schätzt du an der elektronischen hauptstadt-szene und was gefällt dir weniger?
shed: ich bin eher ein unbeschriebenes blatt. für mich ist berlin techno. hier habe ich meine ersten nächte in staubigen läden mit techno verbracht. berlin hat sich bis heute einen gewissen charme erhalten, der mich heute immer noch an diese zeit erinnert.
   
housefloor.de: dein debütalbum ist draußen, der erste meilenstein ist damit geschafft. welche ziele steckst du dir für deine karriere und was dürfen wir in naher zukunft von dir erwarten?
shed: karriere? zukunft? wenn jemand liebt was er tut, dann denkt er über solche sachen nicht nach. es passiert einfach.
   
   
 
interview: spacelounge
   
 
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cd-tipp shed - shedding the past

 
   
 
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