SITE BACK
housefloor portrait :: boogie pimps
.:: boogie pimps ::.
 
biografie
 

die base der boogie pimps heißt joue joue und liegt in erfurt. und hier stehen die beiden pimps, mark j. klak und mirco jakobs nahezu wöchentlich ihren mann.
mark j. klak wurde anfang der 90er bei diversen usa-aufenthalten mit dem house-virus infiziert, nachdem er zuvor mit soul & hiphop seine dj-karriere startete. in new york hatte er auch die möglichkeit in kleineren bars aufzulegen. „nach meiner rückkehr nach erfurt wollte ich eben dieses feeling weiterleben und beschloss, mit freunden das joue joue zu gründen. ich liebe diesen laden und vor allem sein publikum, denn so wie es hier ist, könnte es praktisch überall auf der welt sein - ein feeling nur für die party.“

mirco jakobs hingegen fing noch vor der wende sein musikstudium an und widmete sich hobbymässig seiner dj-karriere. „zu zonenzeiten habe ich solange an 2 sanyo rd 5015-tapedecks rumgelötet, bis diese geschwindigkeitsregelbar waren.“ später, als der eiserne vorhang gefallen war, stieg er auf technics 1210er um und war in ganz deutschland auf diversen sendern als radio-dj zu hören. eines tages landete er in erfurt und traf dort „komische menschen“, wie er selbst augenzwinkernd sagt, was aber wohl die bis jetzt beste begegnung seines lebens gewesen sein dürfte. die attitüde, „einfach mal zu machen“, floss in die produktion „somebody to love“ ein, dass in ihren studioräumen unter dem joue joue entstanden ist.
die boogie pimps pressten einseitige white labels von 'somebody to love' und drückten die jedem gast-dj im joue joue in die hand und schickten sie tonnenweise raus in die nationalen plattenläden. so wurden 9000 vinyls abgesetzt. a&rs bei dem aufstrebenden label superstar (plattform für timo maas, panjabi mc, dj s.p.u.d, green velvet) erkannten das immense potential von „somebody to love“, lizensierten das stück und eines tages anfang 2003 standen die pimps auf platz 1 der deutschen dance charts.

mit vier händen arbeiten mark j. klak und mirco jakobs hart am mixer und an den turntables. die beiden verschmelzen wie im studio auch hinter den plattenspielen zu einem gesamtkunstwerk und rocken unabdingbar.