dj hooligan gehörte damals mit zu den ersten djs, die platten aus der damaligen techno- undergroundszene in die clubs brachten und so mit für den hype verantwortlich waren, der anfang der neunziger jahre die musiklandschaft revolutionierte. die szene wird mit der zeit immer größer und auf dj hooligans dritter single veröffentlicht er als b-side eine gag-hymne an seine heimatstadt.
„b.o.t.t.r.o.p.“ schlägt in den clubs und auf den raves ein wie eine bombe, insbesondere die anhänger der holländischen technoszene feiern dj hooligan als held des undergrounds. plötzlich sind events wie die mayday möglich, und 20.000 leute feiern sich die seele aus dem leib, sobald dj hooligan an den turntables steht.
die musikindustrie erkennt die zeichen der zeit und so signt eastwest records 1994 dj hooligan. mit seiner single „rave nation“ schießt er bis in die top 20 der charts, erste videodrehs und co- moderationen bei mtv und viva stehen auf der tagesordnung. 1995 wird dj hooligan für den „comet“ nominiert. was noch bei den anfängen der technobewegung undenkbar war, ist mittlerweile realität: dj hooligan gehört zur deutschen dj-elite und wird gefeiert, wie wir es bis dato nur von rockstars gewohnt waren. 1996 gründet hooligan dann schließlich „hool productions“. und da eine b-seite an hooligans erfolg nicht gerade unschuldig war entsteht „b-sides“, das label von „hool productions“ mit dem er nun unabhängig releasen und artists aus der szene supporten kann. so konnte dj hooligan sich den komplizierten umweg über die musikindustrie ersparen und die eigenen produktionen direkt in die clubs bringen. namhafte künstler wie z.b. timo maas und die „progressive- größe“ oliver klein veröffentlichten ihre produktionen bei dem mittlerweile legendären label b-sides.
1996 war auch das jahr, in dem dj hooligan seine vierte single „meet her at the loveparade“ beim major einreichte. denen passte der song allerdings nicht in ihr konzept. wo andere wahrscheinlich das handtuch geworfen hätten, hielt dj hooligan an seinem material fest und produzierte „„meet her at the loveparade“ unter dem pseudonym da hool bei b-sides. der song entwickelt sich von der underground club-hymne zum internationalen welthit. „meet her at the loveparade“ steigt in den deutschen charts direkt auf platz 13 ein und steht bald ganz oben in den charts. doch nicht nur in deutschland wird der song ein hit: „meet her at the loveparade“ erhält international einzug in die charts.
durch den song erreichte dj hooligan internationales renommé und tourte auf allen fünf kontinenten durch die besten clubs. von nun an war er nicht nur in deutschland ein star, sondern auf der ganzen welt ein gefragter dj.
auch musikalisch wollte er nicht nur auf den gewohnten, härteren techno- und progressive-sound von dj hooligan und da hool reduziert werden. so startete er 2002 das projekt hool pres. ninfea, bei dem er ausschließlich house auflegt.
auch als remixer ist er weiterhin sehr erfolgreich aktiv. sein da hool remix des house-hits „the funk phenomena“ war 2003 wochenlang die nummer eins der deutschen dance charts, stieg in die media-control-charts ein und war in uk der meistgespielte track.
unter dem pseudonym hool pres. ninfea remixte er ebenfalls 2003 sam la more's überhit im seite 7 von 8 britischen königreich „taking hold“.
als schlüssel für seinen andauernden erfolg kann nur dj hooligans vielseitigkeit gelten. nachdem der techno- und rave-hype ende der neunziger jahre langsam abschwächte, machte dj hooligan weiter sein ding, ohne sich von dem mainstream beeinflussen zu lassen. viele helden von damals sind in der versenkung verschwunden, einige wenige sind nach wie vor erfolgreich. zu den letzteren zählt ohne zweifel dj hooligan, der durch seine vielen verschiedenen aktivitäten und seine kreativität auch weiterhin für aufsehen sorgen wird.
quelle: artist
www.myspace.com/da_hool
http://www.hool.tv
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