| thomas koch alias dj t. begann bereits 1977, im zarten alter von 8 jahren vinyl zu sammeln. bis anfang der 80er jahre prägte ihn vor allem die langsam auslaufende disco-ära und der beginn von hi nrg. 1980 waren es die new yorker rapper und glam-funker von grandmaster flash, die ihm das tor zur welt des hiphop, funk und soul öffneten.
in den jahren 83-85 war er als breakdancer im rhein-main-gebiet aktiv und entdeckte darüber seine liebe zu einer speziellen spielart innerhalb des universums der schwarzen musik und der broken beats: electro funk à la africa bambaataa, newcleus, planet patrol & co. diese musik und seine bis heute erhaltene leidenschaft für das tanzen prägten sein groove-verständnis nachhaltig und schwingen als referenz in all seine musikalischen aktivitäten mit. 1987 begann thomas zunächst als black music-dj seine karriere in verschiedenen diskotheken im frankfurter raum. durch die eröffnung des omen-clubs im herbst 1988 wurde er mit dem acid house-virus infiziert und widmete sich als dj ab diesem zeitpunkt schwerpunktmäßig den 4/4er-beats in form von frühen house-, ebm-, und techno-tunes. erste residencies in frankfurter innenstadt-clubs (z.b. music hall, plastik) folgten zwischen 1988 und 1991. die ganzen 90er jahre hindurch blieb dj t. als resident von namhaften clubs (z.b. dorian gray, the box) in frankfurt präsent bis er ende 1999 mit freunden den monza-club eröffnete, dessen musikalisches profil er als veranstalter bis ende 2004 prägte.
ende 1989 gründete thomas koch das groove magazin, dessen herausgeberschaft er im dezember 2004 nach 15 erfolgreichen jahren niederlegte, nachdem er das magazin bereits im sommer 2004 an einen münchner verlag verkauft hatte. mit seinen auf vielen ebenen diversifizierten projekten ist groove in dieser zeit eine der weltweit bekanntesten medialen marken des elektronischen musik-genres geworden.
als autor veröffentlichte er nicht nur über einen zeitraum von über 10 jahren regelmäßig texte im groove magazin, sondern lieferte mitte der 90er jahre auch beiträge zu diversen musikbüchern (u.a "localizer 1.0" und "techno").
im frühjahr 2002 gründete thomas koch zusammen mit freunden get physical music. hinter dem berliner label steht ein kollektiv, das sich aus insgesamt sechs schon sehr lange in der elektronischen musikszene umtriebigen menschen zusammensetzt. das dj- und produzenten-duo patrick bodmer und philipp jung sowie peter hayo und das produzententeam booka shade (walter merziger, arno kammermeier) sind seit über 10 jahren gemeinsam aktiv und haben in dieser zeit u.a. projekte auf den labels r&s (degeneration), harthouse (synesthasia), touché (booka shade) und tommy boy (oakland stroke) veröffentlicht.
dj t., dessen name im jahr 2000 im rahmen einer kooperation mit steve bug („monsterbaze“) auf dessen label pokerflat zum ersten mal auf vinyl auftauchte, ist seither regelmäßig mit eigenen produktionen auf gpm zu hören. bisher hat er dort mit seinem produktionspartner booka shade mit großem erfolg 5 releases unter eigenem namen veröffentlicht und lieferte daneben für labels wie artofdisco, 20:20 vision, mood music und naked music gefeierte remixe oder releases ab.
auf seinem debut-longplayer „boogie playground“, einem leidenschaftsgetränktem dj-album, lotet dj t. mit seiner unverkennbaren handschrift in 13 tracks die möglichkeiten von referenz-house aus. |