heidi van den amstel zieht 2000 von kanada nach england. bereits in ontario hatte sie, geprägt von ihren ausflügen nach detroit, begonnen techno aufzulegen. 2004 gründet sie zusammen mit simon rigg den plattenladen phonica records in soho, eine der besten adressen londons in sachen house und techno und mittlerweile auch als label einschlägig bekannt. nachdem sie auf einer party in london die jungs von m.a.n.d.y. kennen lernt, beginnt nicht nur ihre dj karriere in den berliner szene clubs sondern auch die zusammenarbeit mit dem label get physical. hier erscheint 2006 ihr erstes release “vejer“, das sie gemeinsam mit ihrem freund henry alias riton produziert hat, sowie die von ihr zusammengestellte compilation des clubs monza auf ibiza.
den begriff „minimal“ hört heidi schon länger nicht mehr so gern, spätestens seit sich durch ihren plattenladen busseweise musiktouristen schieben, die stoisch alles kaufen, was unter diesem fraglichen prädikat gehandelt wird. „nichts ist langweiliger, als den ganzen abend ein pures minimal set zu spielen.“ heidi, die auf ihrer myspace seite unter ihren wichtigsten einflüssen nicht umsonst pj harvey listet, liebt musik, die deep ist, soul hat oder zumindest eine dicke, dreckige bassline. schließlich will sie ihr publikum maximal rocken. „anything that makes those asses shake.” |