er war der shooting star und die große überraschung des jahres: jay frog als partner von gordon hollenga beim frisch aus der taufe gehobenen projekt „master & servant“ im februar. selten hat es ein dj-team schon bei ihrem ersten airport-gastspiel geschafft, die massen zu derartigen begeisterungsstürmen hinzureißen. obwohl ja beide eigentlich keine unbekannten sind… nun, master & servant liegt wegen anderer projekte bis auf weiteres auf eis, aber das ist natürlich kein grund, jay frog noch einmal solo zu buchen.
jürgen frosch alias jay frog unternahm seine ersten musikalischen ausflüge schon in jungen jahren - auf der flöte, dem xylophon und schließlich mit einer kreischenden e-gitarre. nach einem kurzen gastspiel in einer rockband wurde sein interesse - von den titelmelodien des legendären amiga computers magisch in den bann gezogen - jedoch schnell in richtung elektronische musik gelenkt. fortan verschrieb er sich komplett dem techno und erhielt bald remix-aufträge für la bouche, sweetbox, kosmonova, deskee, yello, masterboy, doug laurent, ayla, talla 2xlc, sash!, martin eyerer und chris hülsbeck. auch mit seinen unzähligen eigenen projekten wie techno teens, legend b, rainmaker, miss thunderpussy und trance action, um nur einige zu nennen, konnte er erfolge in den clubs feiern. und nicht zu vergessen der track „pushin‘“, den er unter seinem alias jay frog auf kontor records veröffentlichte. auf den titel aufmerksam geworden, verpflichteten scooter den ludwigshafener erst als remixer und schließlich nach dem ausstieg von axel coon als drittes mitglied an den keyboards der weltweit erfolgreichsten techno-formation. doch auch dies war nur eine vorübergehende station: popstar-leben und stadion-techno mögen eine zeitlang ganz nett sein, doch sein herz hängt an eigenen produktionen und dem djing. so verließ er die combo vor zwei jahren auf eigenen wunsch wieder um fortan die welt wieder als dj und produzent zu beglücken, unter anderem eben als teil von „master & servant“. |