ihrer natürlichen art verdankt die djane aus paris eine riesige fangemeinde, dazu kommt ein grandioses mixing wie es sich für jemand mit vorbild laurant garnier eben gehört. anfang der 90er traf cardini auf miss kittin, gemeinsam kreierten sie, was wir heute avant-garde-electro-punk nennen würden. vor zehn jahren begann ihr stern dann als resident im rex club paris hell zu leuchten, heute betreibt sie zusammen mit chloé das label "kill the dj" und ist resident dj im berühmten pariser club pulp. mittlerweile leistet sich jeder club, der international etwas auf sich hält, mindestens ein jennifer cardini-booking pro jahr.
sie selbst macht keinen hehl daraus, dass ein grund ihres erfolges deutsches liedgut ist. deutsch minimaler stoff um genau zu sein. cardini hat es mit als erster act nach frankreich importiert. heute zeichnet sich ihr stil durch die verwebung von minimalen parts mit melodiösem aus – zu hören auf ihren releases für mobilee, kill the dj und dirt crew. im frühjahr diesen jahres hat mademoiselle nach michael mayer, tobias thomas & dj koze für das kölner imprint kompakt die mix-cd "feeling strange" aufgenommen. hier beweisst sie wahre grösse, wenn oldschool classics á la mike dunn auf apparat stoßen und dennoch nicht im eklektizismus stecken bleiben sondern mit matthew dear und johnny d. garniert werden. brandaktuell steht auf crosstown rebels die „ tuesday paranoia ep“ in den läden. |