auf einer party sprach der zwei meter große tänzer leeroy thornhill und dessen freund keith flint den dj liam howlett an. die beiden waren begeistert von liams musik und fragten ihn nach einem tape. liam machte ihnen eine kassette mit einem dj-mix auf der einen und selbst produzierten tracks auf der anderen seite. flint rümpfte nach eigenen angaben erst die nase darüber, dass der dj ihnen seine eigenen tracks unterjubeln wollte. es sei gewesen wie „ein weihnachtsgeschenk, das man sich gar nicht gewünscht hat“. doch als sich flint die b-seite anhörte, war er begeistert und wollte sofort mit liam eine band zusammenstellen. mit der unterstützung von thornhill und einer tänzerin namens sharky wurde the prodigy gegründet.“
so steht es in der biografie der englischen band the prodigy. ob „smack my bitch up“, „firestarter“ oder „out of space“, mit ihren veröffentlichungen haben sie ohne jede übertreibung einen teil musikgeschichte geschrieben. als sie ab etwa 1996 die genres big beat und jungle prägten, hätte sich keiner erahnen können, dass the prodigy einmal zu den einflussreichsten bands der elektronischen musikszene gehören werden. leeroy thornhill war einer der führenden köpfe. nach 10 jahren auf tour und im studio mit the prodigy verlies er die band schließlich, um sich auf seine solo-karriere zu konzentrieren, die durch den erfolg der band vernachlässigt wurde. als dj spielt leeroy eine mischung aus breaks, old skool samples und electro, bekannt als miami bass. doch auch als produzent und remixer war er nicht untätig und so kleidete er die größen des musikgenres bereits in neue gewänder. moby, david gray oder flint, sie alle ließen sich von der living legend bereits remixen.
seine dj-gigs führen ihn an alle orte der welt, es gibt beinahe kein land, in dem er noch nicht spielte. ob australien, england, kanada oder afrika- leeroy thornhill ist nach wie vor ein global player. und auch 2008 startet gut: nach der gründung seines eigenen labels electric tastebuds folgte seine nächste veröffentlichung, leeroy thornhill vs. jamie smart „feel da breaks“. |