einer der wichtigsten vertreter der elektronischen szene nrw's ist gänlich unumstritten moguai.
im
beschaulichen recklinghausen beheimatet, bereist der eingefleischte
lokalpatriot von hier aus mittlerweile die ganze welt und hat dennoch nie
einen gedanken daran verschwendet, seiner heimat den sprichtwörtlichen
rücken zu kehren. das ist wohl nur einer der punkte, die den ursprünglich
andré tegeler getauften so sympathisch machen. in erster linie waren und
sind es seine musikalischen erfolge, die moguai zu einem der gefragtesten
djs und produzenten unserer zeit werden ließen.
moguai jedoch auf seine funktion als dj zu beschränken, wäre mehr als nur
ein grober schnitzer. schon 1998 feiert er mit seinem studiokollegen phil
fuldner und dem gemeinsam produzierten „the final“ einen top10-erfolg.
andere outputs wie die 1993 erschienene debüt-ep „best before end“ oder das
später folgende „dial m for moguai“ ebnen ihm den weg an die spitze der
nationalen top-produzenten. 2001 ist dann die zeit reif für ein eigenes
label, und so geht punx mit dem moguai-eigenen track „the rock“ an den start
und krempelt die szene um. das follow-up „u know y“ wird 2003 zum meist
gespielten track bei der mayday und zur meistverkauften vinyl deutschlands.
auf punx folgen erfolgreiche relases wie „old’n’new / go ahead“ und „freaks“.
neben seinen eigenproduktionen gilt moguai international auch als äußerst
angesehener remixer und konnte somit schon tracks von namhaften acts wie
x-press2 feat. david byrne (talking heads), fischerspooner, timo maas und
2raumwohnung seinen stempel aufdrücken.
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