hart aber herzlich. wenn die mit heißen fäkalien um sich katapultierende rasselbande den ton der nacht angibt, kann man davon ausgehen, dass mit scharfer munition geschossen wird! underground, wie er rougher kaum daherkommen könnte, heute im dreierpaket: einmal wäre da daniel meteo, der uns seit 2000 auf seinem shitkatapult-sublabel meteosound mit kratzendem minimal-techno inklusive der extra portion dub versorgt. sein eben frisch gepresstes album peruments zeigt mal wieder, dass der berliner die finger stets gleichzeitig in allerlei verschiedenen musikalischen törtchen hat- von dubby downbeat über reduziert-housige nummern bounct er sich auch immer wieder souverän zurück in den club. ein schelm wer dabei still steht!
vom bouncen versteht auch fenin so einiges, der mit der backbord ep im januar diesen jahres die wohl deepste echochord-scheibe des jahres abschoss. der kommt ja eigentlich auch aus der dub/reaggae ecke, was seinen produktionen, trotz der einen oder anderen technoiden breitseite, immer wieder ein irgendwie heiteres moment verleiht. deadbeat, die nummer 3 im bunde, klingt zwar nicht unbedingt nach heiterkeit, kickt aber arsch, dass es eine wahre freude ist. nach einigen veröffentlichungen auf scape remixte der kanadier nun auch jüngst auf soma, und schraubt sich nun vergnügt durch internationale clubkeller.
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