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.:: sven dedek ::.
 
biografie
 

sven dedek – ein name, der nach den letzten jahren mit erstaunlich konstant guten releases mittlerweile zur auserwählten produzentenfamilie in deutschland gehört. mit vielen veröffentlichungen auf unterschiedlichen labels schafft es sven immer wieder, die verkaufszahlen des outlets in die höhe schnellen zu lassen. diese tatsache könnte vermuten lassen, dass es dem dipl. toning. nur um kommerzielle erfolge geht. ein trugschluß: „mir ist es im prinzip vollkommen egal, wie viele von meinen platten verkauft werden. selbst wenn ich noch keine platte an den start gebracht hätte, so würde ich mit dennoch geräte kaufen, und jeden tag stundenlang davor sitzen und rumschrauben!“

wie allseits bekannt kam es jedoch anders. 1997 erschien die erste „touchtone“, ein neues label des damals aufstrebenden chris liebing. basic implant war geboren. nachdem sich sven und alex bau 1995 durch alex` radiosendung kennenlernten, folgten immer mehr gemeinsame aktivitäten, bis sven eben 1997 das erste demo für chris liebing anfertigte, und alex das tape an chris schickte.

von da an ging es stetig voran, es folgten zunächst weitere releases auf touchtone, dann fine audio, dann shokoy, dann immer mehr labels. mittlerweile zählen auch namhafte labelbetreiber wie dave angel (rotation), aber auch immer noch chris liebing (clau) zu den abnehmern der tracks.

auch auf seiten der live-acts wurde sven immer aktiver. auftritte in ganz deutschland sind ständige begleiter des produzentendaseins, und sven bereitet es auch immer wieder freude, vor wechselndem publikum seine musik live zu präsentieren. „das omen (1998) war schon etwas einzigartiges. dort zu spielen bedeutete sehr viel für mich!“.

seit 2000 nun betreibt sven zusammen mit alex bau das label „toneman“, das für beide eine art logische konsequenz war. „wir verbrachten eben immer mehr zeit zusammen im studio, und immer mehr releases auf immer mehr labels haben irgendwann auch den wunsch geweckt, ein eigenes outlet zu schaffen, das unseren musikalischen vorstellungen entsprechen sollte.“

an toneman hängt das herzblut von sven und alex, sven versucht mit seiner fundierten ausbildung die produktionen auf toneman auf eine immer höhere stufe zu heben. die qualität spielt da immer die oberste rolle, v.a. auch wenn es um den produktionslevel geht. „eine platte verkauft sich auch dadurch, dass die produktion ausgereift ist, und die tracks auf der technischen seite einfach passen. drunter geht es nicht! ein label ist aber auch ein sich wandelnder prozeß, der durchaus auch mal unterschiedliche formen annehmen darf. jetzt, als labelbetreiber verstehe ich auch die notwendigkeit von sublabels.“

sven hat konkrete vorstellungen. von seiner arbeit, dem weg des labels, der musikalischen entwicklung im allgemeinen. „da sind alex und ich zwar manchmal etwas hitzköpfig, aber gerade diese offene diskussion über die vorgehensweise mit dem label hält das ganze ja auch lebendig! immer nur ja-sagen bringt da gar nichts. prinzipiell geht es uns beiden ja um die schaffung von qualität. und qualität setzt sich immer durch!“

 
 
 
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