wir schreiben das jahr 2008. seit weit mehr als einer dekade ist thomas brückner als tomcraft ein wichtiger teil der hiesigen elektronischen musikszene und eines ihrer angesehensten aushängeschilder im nahen und fernen ausland. wolle man tomcrafts leben der vergangenen jahre in zwei zeilen zusammenfassen, sähe das in etwa so aus: drei alben, zwei kinder, zwei eigene labels, dutzende erfolgreiche singles, ein no.1-hit in uk, unzählige remixes für acts wie depeche mode, pet shop boys, simple minds, sonique u.v.m. - ganz gerecht wird das dem bajuvarischen dj und produzenten allerdings nicht.
tomcraft gilt schließlich als einer der frühen wegbereiter der elektronischen musik und hat sich von 1995 bis heute mit tracks wie „this is no house“, „the mission“, „silence“, „prozac“, „dirty sanchez“ oder „quelle heure est-il“ und den alben „all i got“ (2001), „muc“ (2003) und „hypersexyconscious“ (2006) eine fanbase erarbeitet, die ihm nach wie vor unzählige bookings - inbesondere im ausland von den usa bis japan – einbringt. doch auch im eigenen land ist der sprichwörtliche prophet gern gesehen. |