die schweiz entpuppt sich immer mehr als innovationsraum der elektronischen
musikbewegung. vielleicht liegt es daran, dass zwischen den ganzen bergen
dort eine unheimlich gute akustik herrscht – wie gemacht für wummernde
beats eben. jedenfalls brachte das genfer label mental groove in den
neunzigern leute wie miss kittin, luciano, dj rush und water lilly
zusammen. und alle gehören heute zu den stars szene.
1996 startet monica montesinos alias water lilly ihre karriere als djane
und erspielt sich schnell einen exzellenten ruf. das unterkühlt-elektroide
erbe von depeche mode und human league verbindet sie in ihren produktionen auf lasergun, ali records und mental grrove mit herzlichen beats, die die tanzflächen im laufschritt für sich einnehmen. ihr album „sputnika“ – obwohl schon zwei jahre alt – ist noch heute ein klassiker in sachen dancefloor und listening. neue produktionen zielen dagegen verspielter und etwas poppiger ins schwarze. als zweiter lasergun-act kommt eric electric, der mit seinem debüt „woe“ im mai schon aufhorchen ließ. |