mathias schaffhäuser :: coincidance



mathias schaffhäuser
"coincidance"

auf die plätze! fertig! tanz!
unter diesem motto könnte das neue album des kölner minimal-techno-helden mathias schaffhäuser stehen.
 

 
gleich der erste track lädt zum arme-und-bein-schütteln ein und man wundert und freut sich über die vielen geräusche, mit denen „november reign“ daher kommt. das klingt anders und neu. kein weichspültechno - so viel ist sicher. denn auch die folgenden tracks sind mit tiefen bässen durchzogen, die nur dann und wann von zarten melodie-läufen aufgebrochen werden.
 
etwas leichter wird die sound-kost erst mit dem titel „truthology“, der das hirn mit sätzen wie „truth ain’t got no sound, only life is yelling loud” beschäftigt. und bevor man sich versieht geht es schranzig weiter, wieder tief hinab in die bassline - gefangen in „nacht & nebel“.
 

aber mathias schaffhäuser kann auch anders und schickt mit „dear elliot“ einen eher ruhigen ambient-track ins rennen. der meister selbst äußert sich zum format album so: „ein album ist für mich wichtig, weil da die ganze bandbreite und abwechslung dargestellt werden kann. das ist ein ganz eigener, anderer entwurf als bei einer maxi mit zwei bis drei stücken. auf einem album kann ich all die eigenarten, die ich habe, darstellen.“

recht hat er. und wenn der letzte ton von „coincidance“ verklungen ist, möchte man noch mehr schaffhäuser-eigenarten hören.

 

infos über andere veröffentlichungen und tourdaten gibt's bei ware.

 
 
 
.:: interview mathias schaffhäuser ::.
 
vinyl review :: schaffhäuser - more alternatives (ware061)
 
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