zu beginn dominieren starke vocals, mitunter vocoder-gefiltert, vor sowohl housigen als auch vor electroideren leinwänden. später werden die vocals vielmehr zerhackt und fügen sich nahtlos in den flott vorwärts-strömenden sound-fluss ein.
obwohl die gestaltenden elemente eher aus dem hintergrund wirken, geht dieser athmosphärische sound unglaublich in die beine. er wird angetrieben von schiebenden, kleinen flächen, die fröhlich vor sich her blurpen.
begleitet werden wir auf unserer rundreise mit timewriter als tourist guide etwa von terry lee brown jr. ›››, kevin sunray ››› und john dahlbäck ›››, bevor unser ausflug dann mit ein paar breakbeat-anleihen von trentemøller zu ende geht.
an ausgesuchten stellen im mix gibt mary joe, deren gesang auch schon in „the booty song“ zu hören war, noch ein paar weise worte mit auf den weg.
.:: housefloor
fazit ::.
vielleicht hat sich jean f. cochois aka the timewriter in nordischen gefilden inspirieren lassen, denn wie dichter nebel umgeben sphärische schleier den musikalischen trip und machen warm ums herz. darüber hinaus liefert er eine deepe, unterschwellig groovende techhouse-scheibe mit minimalen und poppigen momenten.
das gewisse etwas hat diese compilation, weil ihr eine gefährliche kombination gelingt: extrem verträumt, aber trotzdem durchweg tanzbar.
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