das tempo kommt gar nicht so langsam daher, wie man bei einer chill-compilation erwarten könnte. im gegenteil: für flockigen antrieb im latin-style sorgen oft bongos und andere drum-spielereien.
die melodien stammen meist aus typisch südlichen instrumenten. wie kleine wirbelwinde fegen saxophone über die beats hinweg. an anderer stelle erklingt die gitarre fast als würde santana drauf spielen.
vocals kommen nur spärlich zum einsatz. wenn, dann sind es warme, weibliche stimmen, die verträumt wie bei einem strand-spaziergang vor sich hin trällern.
die spanischen rhythmen und instrumente sind somit klar zu hören, sie drängen sich aber nicht in den vordergrund, wie es oftmals bei latin house der fall ist. die runden, elekronischen elemente haben genug platz, sich zu entfalten. das gewünschte strand-feeling mit seiner unbeschwerten stimmung stellt sich beim hören im nu ein.
cd2 ist im vergleich zum ersten mix etwas spartanischer arrangiert. außerdem fließen hier verstärkt weiche, verträumte flächen ein.
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