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„der name stereotype ist eine reaktion auf die vorurteile, die es über mich gibt. alle leute, die denken ich würde nur harten techno machen, werden sehen, dass es sich bei dieser ansicht um einen authentischen 'stereotype' handelt“, erklärt brian sanhaji den titel seines lang erwarteten debütalbums. |
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so ist „stereotype“ tatsächlich eine facettenreiche scheibe. eingefleischte sanhaji-fans brauchen sich jetzt nicht erschrecken, denn es bleibt ein klares techno-album mit entsprechend düsterer atmosphäre. straight treibende beats sind natürlich die grundlage von sanhajis sound. darüber hinaus kitzelt nun einige facetten heraus.
auf den hypnotisierenden effekten von monotonem piepsen setzt etwa „deus ex machina“.
intensiver wird der sound etwa in „liftoff“ mit einer ausgeprägten sirene. die deepe und groovy seite von techno betonen dann die stücke „critical mass“ und „save me“. das verspielteste stück ist der closer „a simple thing“ mit einer unbeschwerten ohrwurm-melodie.
die einzelnen tracks sind relativ lang und sehr ausgefeilt. hier merkt man, dass sanhaji nicht nur ein kreativer kopf ist, sondern auch ein erfahrener techniker. so produziert er seit jahren nicht nur seinen eigenen sound, sondern er betreibt auch die labels enable und sonata. zudem hat er sich mit seinen mastering-produktionen einen namen in der szene gemacht.
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.:: housefloor fazit ::.
brian sanhaji liefert mit „stereotype“ ein richtig schönes techno-album. straight, düster und dazu eine gute portion gefühl.
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