zu beginn des ersten stücks „factory gates“ stimmt mod x noch die instrumente, doch nur um dann umso intensiver einzusteigen mit breaky beats und schönen vocals – elemente, die das gesamte album durchziehen.
die 14 stücke reichen von breakbeat mit rap-einlagen wie etwa „law against politics“ über
electro-pop wie „el presidente“ bis hin zu gefühlvollem triphop wie „checks and balances“.
auch die atmosphärische ballade „power broker“ findet ihren platz. für die vocals hat mod x mit vielen verschiedenen sängern gearbeitet: mal frech, mal nachdenklich, mal gerappt. auf „this is not jazz“ zeigt sich mod x als songwriter und dazu noch sehr politisch.
der absolut jazzy titeltrack „this is not jazz“ vermag letztlich auch nicht die frage zu beantworten, in welche musikalische schublade wir dieses album stecken sollen. am besten in gar keine, denn der sound und das arrangement von mod x wirken intuitiv produziert. mit überraschungen gespickt kreiert der dj, produzent und labelchef so seinen ganz eigenen stil-mix.
|