jesse rose, seines zeichens engländer, beginnt seine ersten musikalischen gehversuche im zarten alter von 14. damals war gerade die zeit von motown soul, jazz und eighties funk - einflüsse, die ihn bis heute prägen. anfang der neunziger geht rose nach bristol, wo er sich entgültig dem auflegen auf und veranstalten von partys verschreibt. bald schon geht’s ab nach berlin und wieder ein paar jahre später von da aus auf tourneen durch die ganze welt - jesse rose legt nun auch in japan und australien auf und hat es entgültig geschafft.
bei rose’ neuem album 'what do you do if you don’t?' findet man zahlreiche einflüsse der letzten jahre, bis tief hinein in die neunziger jahre und dennoch klingt hier nichts abgeschmackt. 'well done' zum beispiel ist eine wunderbare fusion zwischen moby und fatboy slim. eine kombination die schwer vorstellbar ist, aber dennoch funktioniert.
das prägnante an dem album ist das enorme repertoire. so finden sich elemente von detroit-house, klassischem techno, jazz und funk. einige tracks sind straighte partynummern, die restlichen bestechen durch musikalische klasse und niveau.
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