so geschehen bei piemont, die seit jahren etabliert sind. durch die bisherige beschränkung auf 12" allerdings, sagt der name piemont dem gemeinen partyvolk noch recht wenig - vielen ist wahrscheinlich nicht bewusst, wie oft sie auf partys bereits in den genuss ihrer tracks gekommen sind.
haben piemont auf der einen seite also eher ein schattendasein geführt, erfreuten sie sich unter namhaften djs seit vielen jahren schon größter beliebtheit. so tauchten vor allem ihre hits "carbonat" ››› und "black smoker" ››› in sets von richie hawtin, dj hell, carl cox, oliver koletzki und oliver huntermann auf.
nun endlich ist das erstes komplette album erschienen - strange world beyond. und ist auch gleich ein konzeptalbum geworden, sozusagen der mercedes unter den longplayern. für dieses haben sich die beiden mitglieder frederic möring-sack und christian de jonquieres acht monate zeit fürs produzieren gelassen, was man den tracks letztendlich an der handwerklichen sorgfalt anhört.
ansonsten findet man auf strange world beyond sehr klassische technotracks, die sich klar zu den alten tugenden bekennen - trockenen, knackigen beats und wenig melodie. piemont schaffen es allerdings mit dieser reduziertheit voll zu überzeugen. die eingesetzten mittel setzen geschickt akzente und reißen unweigerlich mit.
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