der energiegeladene opener „television“ geht ziemlich ins ohr, wird jedoch die einzige schnelle nummer auf dem album bleiben. abgesehen davon ist der sound sehr entspannt. aus schlagzeug-rhythmen, bassigen grooves, gitarre und effekten baut sideshow ein zehn flüssige dub-tracks.
neben den vier gesangsnummern sind es die instrumentals, die charakteristisch für dieses album sind. hier mischt sideshow eine prise latino-leichtigkeit ein und dort verbreiten streicher viel melancholie. so bekommen die einzelnen stücke ihre eigene note.
hin und wieder lässt sideshow berühmte samples einfließen. so erinnert etwa „sequential dub“ stark an sounds, die massive attack in ihren songs geprägt haben. und paul st. hilaire, der die vocals in „if alone“ singt, klingt ein wenig wie der junge bob marley. sideshow versteht dies nicht als ideen-klau, sondern als eine form, seine anerkennung für die musik auszudrücken.
der kopf von sideshow ist fin greenall. hinter ihm steht eine band bestehend aus bassist guy whittaker, drummer tim thornton und strings ellie wyatt. darüber hinaus prägen auch die nicht unbedingt simplen, aber überaus eingängigen vocals der verschiedenen sänger das album.
die meisten stücke auf ‚admit one’ sind live-versionen. „manchmal die achte oder neunte aufnahme von einem stück… weil es echt ist“, beschreibt fin greenall die entstehung von ‚admit one’. „dub dreht sich für mich um raum, vibe und textur. es geht darum nicht so viel nachzudenken, sondern es geht um feeling.“
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