gui boratto verdient seit mehr als einem jahrzehnten sein geld mit dem produzieren. jahrelang drehte er in seiner heimatstadt sao paulo jedoch hauptsächlich für andere künstler an den reglern. techno war nur sein hobby. „ich hatte es satt weiterhin mit major labels zusammen zu arbeiten. ich wollte meine eigene musik machen, um alle meine entscheidungen zu kontrollieren“, erklärt der brasilianer im housefloor interview ›››.
die richtige entscheidung - das beweisen veröffentlichungen bei unzähligen namhaften labels: harthouse, plastic city, circle, audiomatique oder etwa systematic. dass gui boratto heute ein gefragter live act und produzent ist, haben wir allerdings in erster linie der kölner talentschmiede kompakt zu verdanken. bei dessen sublabel k2 erschien im jahr 2005 gui borattos erste single in europa „archipégalo“.
die grundzutaten für einen typischen boratto-track sind seit jeher gleich: ein treibender beat, volle harmonien im hintergrund und dazu verspielte melodien, die den track gestalten. nach diesem rezept funktioniert auch sein neues album „take my breath away“.
es glänzt vor allem mit starken clubtracks wie dem titelstück „take my breath away“, der aktuellen single „atomic soda“ sowie „no turning back“, „azzurra“ und „ballroom“. zwischendurch lässt gui boratto auch mal entspanntere tracks einfließen wie das jazzy „les enfants“, die downtempo-nummer „besides“ sowie das ambient-stück „godet“ als closer.
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