Der Grieche hat in den vergangenen drei Jahren einen geradezu kometenhaften Aufstieg in der Technoszene hingelegt. Daran war das Label Trapez ltd wesentlich beteiligt, hat es doch Mihalis’ Talent erkannt und seine Platten 'Colpo Grosso', 'Interafrica', 'Rainforest' und 'Cable' veröffentlicht.
Auf seinem zweiten Album 'Cry For The Last Dance' präsentiert Mihalis Safras zwölf facettenreiche Minimaltracks. „Ich versuche die melodische und dunklere Seite dessen, was wir Minimal nennen, zu betonen“, verriet Mihalis vor ein paar Monaten im housefloor Interview ››› als er gerade dabei war, das Album fertig zu stellen. „Ich denke, in letzter Zeit fehlt es der Techno-Szene an Künstlern, die die Grenzen des Techno aufbrechen und die Musik weiterentwickeln.“
Mit seinem neuen Longplayer gelingt es ihm durchaus, die besagten Grenzen des Techno zu lockern. Er arbeitet mit Melodien jenseits von eintönigem Piepsen, ohne den Fokus auf Groove und Rhythmus aus dem Auge zu verlieren. Dafür ist etwa „Stolen Style“ ein gutes Beispiel.
Mihalis Safras schreckt auch nicht davor zurück Flächen einzusetzen und verleiht damit zum Beispiel „Smells Like Paradise“ eine eindringliche Atmosphäre. Ein starkes Vocal kommt in „Ganman“ zum Einsatz.
„Das Album enthält Tracks mit einem emotionalen Vibe sowie auch polyrhythmische Programmier-Tools, die den Hörer durch ihre authentische Art ansprechen sollen“, beschreibt Mihalis das Album.
Rund um dunkle, pulsierende Grooves kreiert er sehr unterschiedliche Tracks. Die Palette reicht von deepen und warmen Stücken wie „Chica Boom“ und „Here Comes The Rain“ bis hin zu den intensiven Bongo-Einlagen im Titelstück „Cry For The Last Dance“ oder der ungewöhnlichen Gitarrenmelodie in „Rina“.
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