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Manuel Tur :: 0201 :: Freerange


Manuel Tur
'0201'

Freerange

 
Manuel Tur ist ein unglaublich talentierter junger Mann. Seine erste EP veröffentlichte er im zarten Alter von 16 Jahren. Das ist heute sechs Jahre her. Seitdem ist die Diskografie von Manuel Tur immer länger geworden und mündet nun in sein Debütalbum. Es trägt den Namen „0201“, eine Hommage an Manuels Heimatstadt Essen, denn dies ist die Postleitzahl der Ruhrmetropole.
 

„0201“ ist ein sehr erwachsenes, durchdachtes Album. Mit Leichtigkeit und dennoch stets zielgerichtet kombiniert Manuel Tur jazzy Beats mit warmen, gefühlvollen Sounds. So entsteht seine Mischung aus Triphop und Deep House.

„Das gesamte Album habe ich aus Samples gemacht, die ich seit zehn Jahren sammle. Wie ein Puzzle habe ich sie zusammengefügt, wie der Name des ersten Tracks „Patchwork“ andeutet“, erklärt Manuel.

Immer wieder schafft er Momente voller entspannter Atmosphäre wie zum Beispiel in dem mystisch angehauchten „A40“ und dem dubby „Such A Dream“. Mit Stücken wie diesen – und davon gibt es viele – gelingt es Manuel Tur ein besonders ergreifender und emotional intensiver Sound. Dabei verwebt Manuel Tur stets auch diffuse Vocalparts und verleiht den Tracks damit eine gewisse Melancholie.

Floororientierter mit ihren 4/4-Beats und damit perfekt geeignet für eine Afterhour mit Sonnenaufgang sind Stücke wie „Passtelise“, „Shady Trees“, „On The Radio“ und „Radial“.

Manuel Tur beweist mit „0201“, dass er nicht von ungefähr als Beatports bester Deep-House-Künstler und als bester Newcomer bei den Ibiza DJ Awards nominiert wurde. Als weitere Bestätigung seiner guten Arbeit ist für Manuel Tur zudem ein kleiner Traum wahr geworden. Mit Ian Pooley und Pépé Bradock remixen zwei Künstler Stücke von „0201“, die ihn selbst beeinflusst haben.

„0201“ kann man super gut von Anfang bis Ende durchhören. Leider ist dieser Trip nach 50 Minuten schon zu Ende – ein Grund mehr, gleich noch mal auf den Playknopf zu drücken.

 

.:: housefloor Fazit ::.
„0201“ ist ein Album mit Hand und Fuß. Es hat klangvolle Momente ohne experimentell zu sein. Es bringt Gefühl herüber, ohne aufgesetzt zu wirken. Manuel Tur stellt mit diesem zeitlosen Longplayer unter Beweis, dass er ein aufsteigender Stern am Deep-House-Himmel ist, der hoffentlich noch lange strahlen wird.

 
Alex
 
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