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Mirko Loko :: Seventynine :: Cadenza


Mirko Loko
'Seventynine'

Cadenza

 
Es ist immer etwas Besonderes, wenn das Label Cadenza ein Album veröffentlicht, denn dies geschieht relativ selten. Nach Los Updates’ „First If You Please“ erscheint mit Mirko Lokos Longplayer „Seventynine“ nun das zweite Mal ein Künstleralbum auf Cadenza.
 

Der Schweizer Mirko Loko liefert mit „Seventynine“ ein vielseitiges Album, das von straighten, technoiden Beats geprägt ist. Den Einstieg gestaltet Mirko Lok dubby. Im zweiten Track wird dann die Richtung des Albums klar: eine Mischung aus Techno und anderen Einflüssen.

Feine Melodien und Rhythmen durchziehen das gesamte Album. Das zeigt sich ganz deutlich in „Love Harmonic“ mit seiner verspielten Melodie. Ein luftig klingender Track ist „On Fire“ mit unzähligen wischenden Effekten. Traditionelle Gesänge macht sich Mirko Loko in „Takhtok“ zu nutze, um einen Track mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen.

Als atmosphärische Interludes bilden „Astral Vacuum“ und „Altrove“ die Ruhepunkte zwischen den von knackigen Beats angetriebenen Tracks. Ein beat-lastiges Stück mit diffusen Vocals ist „Blue Book“. Wie frickelig die Beats auf dem Album sind, stellt auch der Closer „You Know Where“ noch einmal heraus.

 

.:: housefloor Fazit ::.
„Seventynine“ ist ein interessanter Stilmix. Mirko Loko schafft damit ein Album auf Technobasis mit sehr feingliedrigen Sounds und auch weichen Elementen.

 
Alex
 
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