„Anemik“ klingt experimentell und ist auf jeden Fall überraschend. Die unübersichtlichen Elemente formieren sich zu verspielten und verfrickelten Minimaltracks. Der Beat versucht, Ordnung in das Gewusel zu bringen, was ihm aber nur teilweise gelingt.
An manchen Stellen hat man den Eindruck, hier würde ein Laie verschiedene Instrumente ausprobieren. An anderen Stellen wiederum wirken die unzähligen rhythmischen und melodischen Elemente zusammen, als ob es gar nicht anders ginge.
Dinky folgt beim Arrangement also keinerlei Regeln, wodurch die Tracks wirklich frei sind und sich in unerwartete Richtungen entwickeln können. Stilistisch lässt sich dieses Album kaum zuordnen, obgleich Dinky mit ihrer Mischung aus Triphop, Downbeat und Minimal durchaus ein homogenes Album schafft.
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