Schon Lucianos erstes Album war nicht wirklich auf den Dancefloor ausgerichtet und sein neues, zweites Album „Tribute To The Sun“ ist es ebenso wenig. Für Hüftschwung sorgt Lucianos dennoch, und zwar mit jazzy oder latino Rhythmen.
In einigen Tracks macht sich Luciano südländische Klänge zu nutze, um einen Hauch von Exotik zu erzeugen wie etwa in "Los Ninos De Fuera" und dem jazzy "Sun, Day And Night".
Auch darüber hinaus ist es der Klang der Geräusche, der diesem Album seinen eigenen Stil gibt, denn Luciano ist stets auf der Suche nach ungewöhnlichen und neuartigen Sounds wie zum Beispiel einem Schrei. Auch was die Kombination der Elemente betrifft, setzt sich Luciano keine Grenzen. Die zehn Tracks sind alle mindestens sieben Minuten lang und wirken vom Arrangement her meist unstrukturiert fließend.
So bringt „Tribute To The Sun“ einerseits percussionlastige Tracks wie „Metodisma“, „Africa Sweat“ und das Piano-getriebene „Conspirer“. Dazu kommen andererseits ungewöhnliche, deepe Stücke wie „Celestial“ mit seinem Chorgesang oder das verträumte „Hang For Bruno“.
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