Die bloße Abfolge von Tracks wird auf anderen Compilations gepimpt durch neue Remixe, exklusive Tracks oder weiche Übergänge, die Homogenität vermitteln. Zum Teil handelt es sich tatsächlich um Live-Sets. Dixon reicht das nicht: Wenn eine Compilation nur Tracks liefert, die sich alle einzeln aus dem Netz ziehen lassen, bietet das keinen Kaufanreiz.
Alle Ansätze um Compilations attraktiver zu machen geht Dixon einen Schritt weiter. So finden sich in der ersten Hälfte von "Temporary Secretary" einige Hybride zweier Tracks, die geschickt ineinander verwoben sind. Natürlich ist das die selbstverständliche Aufgabe eines jeden DJs. Nur schaffen das die meisten nicht oder versuchen es nicht einmal. Zudem ordnen sich die meisten Sets plump den wenigen Highlights unter.
Nicht so "Temporary Secretary". Die Compilation blüht in der zweiten Hälfte regelrecht auf. Von nun an ordnen sich alle, teils stark modifizierten Tracks dem Set unter. Statt plumper Highlights steuert Dixon in einem einzigen Höhenflug die Compilation ins Ziel.
|