SITE BACK

Redshape - The Dance Paradox


Redshape

'The Dance Paradox'

Delsin

 
Redshape, der mysteriöse Unbekannte mit der Maske. Das ist keine besonders originelle Marketing-Idee, aber vielleicht geht es dem Künstler ja tatsächlich um seine Anonymität. Mit der Veröffentlichung seiner ersten LP "The Dance Paradox" sorgte er nun derart für Furore, dass der Gag zum Glücksgriff avancieren könnte. Denn Redshape ist nun in aller Mund, bleibt aber anonym.
 

"The Dance Paradox" ist gleichermaßen düster wie kraftvoll. Diesen Effekt erzeugt Redshape beispielsweise durch live eingespielte, wuchtige Drums. Das Album lebt von der Spannung dieses Widerspruchs: Die Resignation der 80er klingt hier trotzig laut. Im Gegensatz zu EBM oder Punk bleibt Redshape dabei aber exakt und reduziert, was "The Dance Paradox" anders und neu klingen lässt.

Das Album reiht sich damit ein in einen neuen Stil, der bislang von Künstlern wie Dapayk aka Marek Bois geprägt wird und sich in Zukunft etablieren könnte. Natürlich gab es Düsternis in der elektronischen Musik bereits in der Vergangenheit, beispielsweise in Terence Fixmers großartigem "Alone in the Dark".

Und natürlich bedient sich Redshape der verklärten Melancholie der 80er, sowohl technisch als auch stilistisch. Zukunftsweisend zu sein bedeutet aber niemals, das Genre neu zu erfinden. Künstler die das behaupten, und das behaupten viele, leisten meist nicht viel.

 

housefloor Fazit
Neue Wege beruhen immer auf alten Traditionen. In diesem Sinne betreten zur Zeit Künstler wie Redshape neue Pfade. Nur wenn sich elektronische Musik immer wieder neu erfindet bleibt sie spannend.

 
Victor
 
Bookmark and Share  
Subscribe  
 
Tracklist Redshape - The Dance Paradox
01. Seduce Me
02. Garage GT
03. Bound (Part 1 & 2)
04. Man Out Of Time
05. Globe
06. Rorschach's Game
07. Dead Space Mix (Edit)
08. Dark & Sticky
 
 
 
alle CD-Tipps in der Übersicht
 
 
 
 
zurück nach oben...