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Elektro goes Klassik, Klassik goes Elektro. Dieser interessante Ansatz wird in letzter Zeit häufiger verfolgt. Das Projekt 'Aufgang' besteht aus zwei Pianisten (Rami Khalifé und Francesco Tristano) und einem Schlagzeuger (Aymeric Westrich), alle mit klassischer Musikausbildung. |
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| Die beiden Pianisten sind in der Klassikszene bereits sehr bekannt, den Ansatz, elektronische Musik mit den Mittel klassischer Musik neu zu interpretieren, verfolgte hingegen nur Francesco Tristano bereits intensiver. |
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| Der Vergleich zu 'SALM' ›››, den beiden Absolventen des Pariser Musikkonservatoriums und Günstlingen Karl Lagerfelds, drängt sich auf. Trotz des ähnlichen Ansatzes sind beide Alben im Ergebnis sehr unterschiedlich. 'SALM' ordnet die Klassik der elektronischen Musik unter - das Album ist gut aber poppig. |
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Bei 'Aufgang' ist es genau umgekehrt. Oft lassen sich zwar konzeptionelle Elemente elektronischer Musik finden - einige Tracks, wie 'Good Generation', lassen sich sogar voll und ganz dem Pop-Genre zuordnen - zum Teil aber erinnert nichts mehr an die Wesensart elektronischer Musik, so zum Beispiel bei einer minutenlangen Pianoimprovisationen in 'Channel 8'.
Eben diese Durchmischung klassischer und elektromusikalischer Stilelemente macht dieses Album aber auch interessant. Das wird am Titeltrack zum Album deutlich. Hier verbindet sich eine Pianoimprovisation mit einem gradlinigen Technobeat.
Über das Ergebnis lässt sich zwar geschmacklich streiten, dennoch ist durch diese radikale Fusion musikalisch etwas Neues geschaffen worden.
Leider steht steht das Übermaß der klassisch-musikalischen Kompetenz im Widerspruch zur elektromusikalischen Kompetenz. Dadurch stehen zu anspruchsvoll Kompositionen oft neben billig klingenden Beats. Vielleicht wurde das Können unterschätzt, welches notwendig ist um gute elektronische Musik zu produzieren.
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Housefloor Fazit
Das rechte Mittelmaß ist noch nicht gefunden. Dennoch ist jede neue Fusion von Musikgenres spannend und interessant.
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