„Bei diesem Album habe ich mich überhaupt nicht darum gekümmert, was in der Musikszene gerade passiert und ich bin auch nicht mit dem Strom geschwommen. Ich habe einfach gemacht, was ich wollte. Dabei habe ich viele neue Sounds und Arrangements ausprobiert“, beschreibt Pierre Deutschmann seine Herangehensweise an sein neues Album.
Gerade diese Unbefangenheit macht das Album aus. Die Tracks sind ständig in Bewegung.
Pierre Deutschmann braucht ganz selten Vocals, um Abwechslung zu erzeugen. Bei den 19 neuen Tracks, die „OIAL“ mitbringt, klingt keines der Stücke nach Fließbandproduktion, sondern sie klingen alle sehr ausgereift.
Pierre Deutschmann bewegt sich auf „OIAL“ im Bereich Minimal und Techhouse mit vielen deepen Nuancen. Vertreten sind groovy Tracks wie „Twofaced“, „International Peach Fuzz“ und der energiegeladene Titeltrack „OIAL“. Es gibt auch verträumte Nummern wie „Fingertrips“ und das hypnotische „Rigid System“.
Dazu kommen rhythmusbetonte Stücke wie das düstere und technoide „Wicked Slice Serve“ sowie die frickeligen „Mind Fluid“ und „Westcoast Smurf“. Pierre Deutschmann verrät außerdem mit „A Tribute To Michael Jackson“ einen seiner musikalischen Einflüsse. Er hat dafür dem Jackson-Klassiker „Billie Jean“ ein clubby Gewand verliehen.
Pierre Deutschmann arbeitet auf „OIAL“ mit großartigen Harmonien und gefühlvollen Synthies. Ein Highlight ist die Hymne „Much Better“ und auch insgesamt überrascht er immer wieder mit ungewöhnlichen Sounds wie etwa einem Fliegensurren in „Musca“. Außerdem kombiniert er Sounds, die man eigentlich aus anderen musikalischen Zusammenhängen kennt.
„OIAL“ steht übrigens für „once in a lifetime”.
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