| ende der 90-er jahre mischte die französin gemeinsam mit the hacker mit hits wie „frank sinatra (is dead)” und „1982” die clubszene auf. der typische sound dieser produktionen findet sich auch auf „bat box“.
so paart sie auch hier dunkle, krachige grooves mit der lakonischen unbeschwertheit ihrer eigenen vocals. der liedhafte gesang bestimmt das arrangement, im harmonischen zusammenspiel auch mit melodischen elementen.
stilistisch bewegt sich miss kittin zwischen techno und electro. auch einige ruhigere tracks wie die electro-ballade „play me a tape“ oder das dubby „playmate of the century“ sind dabei, so dass die richtige stimmung für ein album aufkommt.
zudem erlauben sie uns damit eine verschnaufpause zwischen den röhrenden gitarren-riffs von „grace“ oder dem romantischen techno-track „pollution of the mind“, ganz zu schweigen von den beiden krachern „kittin is high“ und „batbox“.
an genregrenzen hält sich miss kittin nicht fest. braucht sie auch nicht, denn „batbox“ erscheint auf ihrem eigenem label nobody’s bizzness.
„für mich war das album eine große und großartige reise der veränderung“, beschreibt kittin die entstehung. „‚batbox’ zeigt meine feminine seite, würdigt aber auch all die männer, die mir viel gegeben haben, ohne dafür etwas von mir zu erwarten. es ist ein sehr positives album geworden – und das funktioniert nur, wenn man keine angst hat, der wahrheit ins auge zu sehen. zeit, das leben neu zu überdenken!“
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